Optionsscheine - Basiswissen

In Volatilität investieren

Entscheidung mithilfe des Volatilitätsmodells.

Volatilität in der Wirtschaftswissenschaft Allgemeines. Die Wirtschaftswissenschaften untersuchen im Risikomanagement eine Vielzahl sich verändernder ökonomischer Größen wie Aktienkurse, Wechselkurse, Kurswerte, Zinsen, Renditen oder Metallwerte (Goldpreis, Silberpreis). 17 Was bedeutet Volatilität? Eine der wichtigsten Einflussgrößen auf die Preisentwicklung eines Optionsscheins ist sicherlich die Volatilität.

Inhaltsverzeichnis

Je höher die zu erwartende Schwankung, um so höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Optionsschein für den Anleger vorteilhaft entwickelt. Daher sind sie bereit, einen höheren Preis für den Optionsschein zu akzeptieren. Bei nur geringen Kursschwankungen sinkt die "Vola" und damit fällt der Preis des Optionsscheins. Daher wird in jeden Warrant-Preis auch die Volatilität eingepreist. Die Spezialisten unterscheiden zwischen einer historischen und einer impliziten Volatilität.

Die Historische Volatilität wird aus den historischen Kursen des Basiswerts berechnet. Es handelt sich um die durchschnittliche Schwankungsbreite von Preisen einer Aktie oder eines Index während eines bestimmten Zeitraums in der Vergangenheit. Die implizite enthaltene ist die aktuelle im Optionsschein-Preis enthaltene und vom Markt erwartete Volatilität. Liegt die implizite Volatilität, also die erwarteten Schwankungen, über der historischen Volatilität, ist der Optionsschein im Vergleich zu einem aus der Optionsscheintheorie abgeleiteten theoretischen Wert eher teuer.

Kommt Fantasie in eine Aktie, wird von den Anlegern aber auch von den Profis angenommen, dass die Aktie bald viel stärker schwankt. Damit steigt die Volatilität und der so genannte Zeitwert, selbst wenn der Kurs der Aktie zunächst auf der Stelle tritt.

Beruhigt sich der Kurs des Basiswerts oder stagniert er, ist mit sinkenden Volatilitäten zu rechnen. Das beeinflusst die Wertentwicklung des Warrants negativ. Hier erfahren Sie, wie man das Risiko genau bestimmt. Aktienkurse schwanken — das ist bekannt. Wie sehr sie schwanken, wird in Form der Volatilität ausgedrückt.

Ein anderes Wort dafür ist Schwankungsbreite, was schon sehr genau aussagt, worum es geht. Mithilfe dieses Modells kann man entscheiden, wie viele Aktien gekauft werden können.

Grundlage der Berechnung ist hierbei die Schwankungsbreite der Aktie. Dabei muss man sich darüber im Klaren sein, wie viel Geld man bereit ist, pro Aktie zu riskieren. Des Weiteren ist es wichtig, sich eine Stop-Loss-Marke zu setzen, die regelt, ab wann die Wertpapiere wieder verkauft werden sollen, falls der Kurs fällt. Als nächsten Schritt wählt man einen individuellen Zeitraum und bestimmt den Höchst- und Tiefstkurs der Aktie. Es gehen aber auch 10 Tage, genauso wie 60 Tage oder mehr.

Hat man diese beiden Werte ermittelt, errechnet man deren Differenz bzw. Hat man alle nötigen Werte zusammengetragen, kann das Rechnen beginnen. Zuerst berechnet man das Verhältnis der Volatilität: Zum besseren Verständnis ein Beispiel: Die Rechnung lautet demnach: Hollywood im Visier Netflix hofft auf den ersten Oscar.

Doch was bringt das für Anleger? Auf diese Weise kann man also die Volatilität der Aktien berechnen. Möchte man sich weiter ans Volatilitätsmodell halten, benötigt man jetzt das gewählte Maximalrisiko, wie viel man also bereit ist, von seinem Depot zu riskieren.

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