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Ibuprofen: Schlecht fürs Herz?

IHR KIND IST NICHT DUMM!.

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Und Misserfolg macht krank!

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Sie können nach dem Auftragen der Farbe oder des Klebstoffs an die Raumluft abgegeben werden. Wiederholter oder länger andauernder Hautkontakt kann eine Sensibilisierung verursachen. Weiterhin steht die Substanz im Verdacht, durch Kreuzreaktionen eine allergische Reaktion auslösen zu können, ohne selbst ein bedeutendes Allergen zu sein.

Monomere Acrylate wie z. Methylacrylat, Ethylacrylat, Methylmethacrylat, n-Butylacrylat, Butylmethacrylat und 2- Ethylhexylacrylat werden daher als sensibilisierende Arbeitsstoffe eingestuft, die zu allergischen Reaktionen an der Haut und den hautnahen Schleimhäuten führen können. Aus den Acrylaten können durch hydrolytische Esterspaltung die jeweiligen Alkohole abgespalten werden z. Organische Säuren können aus verschiedenen Baumaterialien, die im Innenraum Verwendung finden, emittieren: Die Emission der penetrant riechenden Buttersäure konnten wir unter anderem aus einem chlorfreien Bodenbelag auf der Basis von Polyvinylbutyral PVB nachweisen, der unter Verwendung von Butanal hergestellt wurde.

Fettsäuren mit 1 - 7 C-Atomen werden als niedere, solche mit 8 - 12 C-Atomen als mittlere und die mit mehr als 12 C-Atomen als höhere Fettsäuren bezeichnet. Niedere Fettsäuren, wie z. Buttersäure haben ausgesprochen unangenehme Geruchseigenschaften. Höhere Fettsäuren sind eher geruchsneutral, können jedoch durch mikrobiellen Abbau niedermolekulare und geruchsintensive Metaboliten wie Alkohole, Aldehyde, Ketone und Säuren bilden.

Viele Phenole und Kresole wirken fungizid und bakterizid. Sie wurden daher früher als Wirkstoffe in Desinfektionsmitteln und zur Konservierung z. Auch zur Herstellung von Kunststoffen und wasserfesten Bindemitteln werden Phenole verwendet. Vor allem manche mit Phenolharzen gebundene Spanplatten können in Innenräumen eine Quelle für Phenole darstellen. Bodenbelagskleber auf Basis phenolhaltiger Klebstoffe waren vor allem in der DDR in den 50er und 60er Jahren gebräuchlich.

Besonders beim Entfernen alter Bodenbeläge kommt es daher immer wieder zu massiven Geruchsbelästigungen durch ausgasende Phenole und Kresole. Der jahrelange Einsatz phenol- bzw. Bodenbeläge aus einem Gemisch von Holzschnitzeln und mineralischem Bindemittel - sog. Steinholzestrich - können ebenfalls eine Quelle für geruchsintensive Phenole in der Raumluft darstellen. Das Holz in Steinholzestrich kann geringe Mengen an Phenolverbindungen enthalten. Phenol selbst ist im Holz jedoch nicht vorhanden, sondern entsteht durch Dehydrierung und Spaltung aus hydroaromatischen Verbindungen.

Teeröle werden durch Erhitzen von Steinkohle oder Holz unter Luftabschluss erzeugt. Der Einsatz von Teerölen im Innenraum war, insbesondere wegen des starken Eigengeruchs, eher die Ausnahme und ist seit generell untersagt. Trotzdem gibt es immer wieder Fälle, bei denen Konstruktionshölzer, z. Weichmacher zugesetzten Kresyl-und Phenylphosphate.

Viele Phenole und Kresole sind bereits in Konzentrationen von wenigen Mikrogramm pro Kubikmeter Luft geruchlich wahrnehmbar. Der unangenehme Geruch ist daher meist Anlass für Nachforschungen und Messungen. Phenol und viele Kresole gelten als krebserzeugend und bewirken somit immer ein von der Konzentration abhängiges zusätzliches Krebsrisiko. Wie bei anderen Innenraum-Schadstoffen handelt es sich dabei aber um recht unspezifische Symptome, für die eine Vielzahl von möglichen Ursachen denkbar sind.

Phenol sowie viele Kresole werden sehr schnell über die Haut aufgenommen. Beim direkten Hautkontakt, z. In Fertighäusern älterer Bauart treten immer wieder Gerüche auf, die als schimmelig-muffig charakterisiert werden.

Da dieser "Fertighaus-Geruch" gut an Oberflächen und Textilien anhaftet, ist er an der Kleidung von Bewohnern oder Besuchern solcher Fertighäuser auch längere Zeit nach Verlassen des Hauses als unangenehmer Geruch noch wahrnehmbar. Als Ursache für das Auftreten dieses Geruchs wurden Chloranisole identifiziert.

Zur Substanzklasse der Chloranisole zählen insgesamt 19 Verbindungen, von denen in der Innenraumluft bislang 4 nachgewiesen wurden. Auch wenn eine toxikologisch begründbare Gesundheitsgefährdung nicht gegeben ist, kann der Geruch Unwohlsein auslösen. Die Substanz Methyltris 2-butanonoxim silane, die als Vernetzungsmittel für Siliconkautschuk eingesetzt wird, kann bei Kontakt mit Luftfeuchtigkeit ebenfalls 2-Butanonoxim freisetzen.

Nach der Anwendung von 2-butanonoximhaltigen Alkydharzlacken ist diese Substanz in der Raumluft teils über längere Zeiträume nachweisbar. Es handelt sich um einen Stoff, der wegen möglicher krebserzeugender Wirkung beim Menschen Anlass zur Besorgnis gibt. Wiederholter Kontakt kann zu allergischen Erkrankungen führen. Acrylnitril ist nach Gefahrstoff-Verordnung krebserzeugend Kategorie 2 , giftig beim Einatmen, Verschlucken und der Berührung mit der Haut und reizt Atmungsorgane und Haut.

Caprolactam ist Ausgangsstoff für die Herstellung von Polyamid und ist darin als sogenanntes "Restmonomer" in geringen Konzentrationen enthalten.

Polyamid wird als Textilfaser häufig in Teppichböden eingesetzt. In Prüfkammeruntersuchungen wurden zum Teil erhebliche Emissionen an Caprolactam aus Teppichböden nachgewiesen. Das Bewertungssystem ist auch auf private und andere öffentliche Bauwerke anwendbar. Die Zertifizierungen werden von ausgebildeten Auditoren durchgeführt.

Die Probenahmen für Raumluftmessungen werden in der Regel von den Auditoren selbst oder von entsprechend qualifizierten Instituten durchgeführt. Wir bieten die akkreditierte Analytik der in der jeweils aktuellen Liste der Neubau-Orientierungswerte enthaltenen flüchtigen organischen Verbindungen sowie im Raum Berlin den Verleih kalibrierter Probenahmegeräte an.

Mikroorganismen wie Schimmelsporen und Bakterien finden sich in Innenräumen auf jeder Oberfläche. Für ihr Wachstum und die Vermehrung benötigen sie Nährstoffe und vor allem Feuchtigkeit. Nährstoffe sind in den meisten Materialien, die zum Bau, zur Dekoration und zur Einrichtung von Wohnungen und Häusern verwendet werden, reichlich vorhanden. Von Schimmelpilzen und Bakterien verwertbare Nährstoffe sind überwiegend aus Kohlenstoff und Wasserstoff aufgebaut, zudem enthalten sie oft Sauerstoff und Stickstoff.

Kommt noch genügend Feuchtigkeit hinzu, ist das Schimmelwachstum vorprogrammiert. Auch Materialien, die eigentlich nicht als Nahrungsgrundlage geeignet sind, können verschimmeln. So bildet sich selbst auf Glasscheiben manchmal Schimmel; ein Feuchtigkeitsfilm, angereichert mit Nährstoffen, die aus anderen Materialien verdampfen und sich auf der Glasoberfläche niederschlagen, ermöglicht das Wachstum.

Eigentlich unverdauliche Gegenstände aus PVC können verschimmeln: Die nötige Feuchtigkeit ist bei Duschvorhängen fast immer vorhanden. Typische Ursachen nicht sichtbarer mikrobieller Belastungen sind auch raumlufttechnische Anlagen. Gerade ältere Klimaanlagen werden häufig nicht ausreichend gewartet.

Luftfilter, die jahrelang nicht gewechselt wurden, können von Schimmel regelrecht durchwachsen sein, die Luftkanäle können durch Kondenswasser zu einer Brutstätte für Keime aller Art werden. Auch die Wassertanks der Luftbefeuchter in manchen Klimaanlagen können bei unzureichender Reinigung eine Quelle für Schimmelpilze oder Bakterien werden.

Eine mikrobielle Belastung ganz anderer Art lässt sich häufig schon am Geruch erkennen: Deren extrem starker Geruch nach faulen Eiern und Fäkalien ist ein Indikator für Undichtigkeiten oder fehlende Verschlussstopfen an Abwasserleitungen oder ausgetrocknete Geruchsverschlüsse von Abflüssen. Seit einigen Jahren werden in Innenräumen zunehmend Luftuntersuchungen auf flüchtige organische Verbindungen durchgeführt, die als MVOC, also von Mikroorganismen produzierte flüchtige organische Verbindungen bezeichnet werden Microbial Volatile Organic Compounds.

Die Hauptaktivität der Mikroorganismen richtet sich auf den Abbau komplexer Nährstoffe zu einfacheren Verbindungen unter Bildung von Kohlendioxid und Wasser, mikrobieller Biomasse und Energiegewinn für die Lebensprozesse. Aufgrund ihrer charakteristischen chemischen Eigenschaften sind MVOC noch in geringsten Konzentrationen teilweise in nur wenigen Nanogramm pro Kubikmeter geruchlich gut wahrnehmbar.

Der ungesättigte Alkohol 1-Octenol beispielsweise, ein Stoffwechselprodukt vieler Schimmelpilze, riecht intensiv nach Pilzen. Er wird daher auch "Champignol" genannt. Manche Bakterien scheiden Dimethyldisulfid aus, eine durchdringend nach Fäkalien riechende schwefelhaltige Substanz.

Der klassische Nachweis von Schimmelschäden mit Hilfe luftgetragener Mikroorganismen leidet unter erheblichen Einschränkungen, u.

In 40 Schimmel- und 44 Nichtschimmelwohnungen wurden die Raumluftkonzentrationen von 8 ausgewählten MVOC, raumklimatische Faktoren, Schwebstaubkonzentrationen und der Luftwechsel bestimmt, die Merkmale der Wohnräume protokolliert und die Daten statistisch ausgewertet.

Bei der als Hauptindikator angesehenen Verbindung 3-Methylfuran erwies sich der Raucherstatus der Wohnung als hochsignifikanter Einflussfaktor. Bestimmungsgrenze bei einem Probenahmevolumen von 5 Litern: Eine wichtige Ursache für Schadstoffbelastungen in Innenräumen ist der Zigarettenrauch. Seither gewinnt der Nichtraucherschutz zunehmend an Bedeutung. Mittlerweile sind, wie auch in Deutschland, in vielen Ländern Regelungen zum Nichtraucherschutz erlassen worden, die durch Rauchverbote in öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln, an Arbeitsplätzen und in gastronomischen Betrieben Nichtraucher vor einer Passivrauchbelastung schützen sollen.

Zigarettenrauch enthält eine Vielzahl von flüchtigen und partikelgebundenen Verbindungen. Aromatische Amine sind als kanzerogen eingestuft und liegen im sog. Eine aktuelle Belastung mit Tabakrauch kann durch eine Raumluftanalyse auf Nikotin überprüft werden.

Da sich sowohl Nikotin als auch Cotinin aufgrund ihrer geringen Flüchtigkeit im Hausstaub und an Materialien anreichern, kann mit Hilfe einer Analyse von Hausstaub- oder Wischproben auch eine zeitweise oder in der Vergangenheit stattgefundene Belastung mit Tabakrauch festgestellt werden. Nach Zugabe von 8 deuterierten polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen interne Standards wird die Materialprobe mit Toluol im Soxhlet oder mit Cyclohexan Kleber im Ultraschallbad extrahiert.

Stark verunreinigte Extrakte werden säulenchromatographisch aufgereinigt. Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe entstehen immer dann, wenn organisches Material verbrennt oder verkohlt. Hausbrand, Verbrennungsmotoren, Grillen, Räuchern und Tabakrauch sind weitere Quellen für polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe. Mögliche Quellen im Baubereich sind z. Die Anwendung von Teerölen unterliegt sehr weitreichenden Einschränkungen.

Sie sind für Privatpersonen nicht mehr erhältlich. Bodenbelastungen durch PAK finden sich zudem häufig an Altstandorten von Mineralöllagern, Kokereien, teer- und pechverarbeitenden Betrieben sowie unter alten Deponien.

Ein wichtiger Belastungspfad wurde vor mehreren Jahren entdeckt: Der Grund der Hausstaubbelastung: Während reine Bitumenkleber in der Regel keine bzw. Ohne chemische Analyse lässt sich jedoch keine Aussage über die Art der zur Herstellung eines Klebers verwendeten Rohstoffe treffen.

Durch Risse und Fugen in älterem Parkett werden Anteile des Klebers freigesetzt und vermischen sich mit dem Hausstaub. Bei schadhaftem Parkett, vor allem, wenn sich einzelne Parkettstäbe vollständig gelöst haben, kann der im Laufe der Jahre versprödete Kleber durch Trittbelastung zwischen Parkettstäben und Estrich regelrecht zermahlen werden. Sie können die Schadstoffe durch direkten Hautkontakt, durch Einatmen des besonders in Bodennähe aufgewirbelten Schwebstaubes und durch Essen des Hausstaubes aufnehmen.

Die Aufnahme über den Magen-Darmtrakt steht dabei im Vordergrund; Fachleute gehen davon aus, dass Kleinkinder im Krabbelalter täglich bis zu Milligramm Hausstaub essen, teilweise auch erheblich mehr. Zur Bewertung wird die Hausstaubbelastung mit dem schwerflüchtigen, staubgebundenen Benz[a]pyren BaP herangezogen. Insbesondere teerhaltige Dachpappen weisen oft erhebliche Mengen an Naphthalin auf.

Eventuell ausgasendes Naphthalin kann durch Undichtigkeiten in die unter dem Dach liegenden Hohlräume eindringen und die Raumluft belasten. Insbesondere für vier- und mehrringige Kohlenwasserstoffe wird ein krebserzeugendes Potenzial angenommen. Das gefährlichste der untersuchten PAK ist das Benzo[a]pyren.

Auch der Beginn der experimentellen Krebsforschung ist mit dieser Stoffklasse verbunden; beschrieben japanische Forscher erstmalig das Entstehen lokaler Tumore an der Haut von Kaninchen nach Bepinselung mit Steinkohlenteer.

Im Belastungsfall werden in der Raumluft vor allem die leichter flüchtigen bicyclischen und seltener die tricyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffe nachgewiesen. Zur Gruppe der bicyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffe gehören Naphthalin, Methylnaphthaline und Dimethylnaphthaline. Ein wesentlicher Nachteil dieser Methode ist, neben der langen Probenahmezeit und dem hohen Probenahmevolumen, ein deutlicher Unterbefund von Naphthalin und in geringerem Umfang anderen leichtflüchtigen PAK.

Das Probenvolumen ist abhängig von der erwarteten Raumluftkonzentration an Carbonylverbindungen Aldehyde und Ketone und beträgt in der Regel 90 Liter bei einem Volumenstrom von maximal 1,5 Liter pro Minute. Ein Teil der höheren Aldehyde kann auch mittels Thermodesorption oder Lösemitteldesorption nachgewiesen werden. Die Analytik entspricht jeweils der Analytik der Glykolverbindungen 1.

Es wird nicht nur als Bindemittelbestandteil in Spanplatten, sondern beispielsweise auch als Konservierungsmittel in Farben, Lacken und Kosmetika, als Pflegeleichtzusatz in Textilien, als Desinfektionsmittel und bei der Produktion von Kunstharz eingesetzt. Immer und überall eingesetzt, kann man dieser Chemikalie heutzutage kaum noch aus dem Wege gehen.

Die Zahl der Menschen, die aufgrund einer ständigen Belastung durch Formaldehyd an Augenreizungen, Bronchialproblemen und Kopfschmerzen leiden, lässt sich kaum abschätzen. Neuere, sehr umfangreiche Studien in den USA mit Arbeitnehmern der chemischen Industrie, die gegenüber Formaldehyd exponiert waren, belegen eine erhöhte Sterberate durch Tumore im Nasenrachenraum. Spontan und mit Ausnahme bestimmter berufsbedingter Expositionen treten solche Tumore beim Menschen nur selten auf.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung BfR hat die Studienergebnisse zum Anlass genommen, die krebsauslösenden Risiken von Formaldehyd neu zu bewerten. Das Institut kommt zu dem Schluss, dass die Substanz beim Menschen Krebs auslösen kann, wenn sie eingeatmet wird, und schlug im Mai vor, Formaldehyd nur im Hinblick auf die Aufnahme über die Atemluft als humankanzerogen einzustufen. Bei dieser Bewertung hat das BfR erstmals einen neuen konzeptionellen Ansatz gewählt: Der krebsauslösenden Wirkung von Formaldehyd liegen zwei biologische Mechanismen zugrunde - die zellschädigende Wirkung, auf die der Körper mit einer Zellwucherung reagiert, und die Veränderung der Erbinformation.

Beide Mechanismen werden oberhalb einer bestimmten Menge gemeinsam wirksam. Auf der Basis von Daten, die am Tier und am Menschen erhoben wurden, hat das BfR deshalb unter Zugrundelegung der beiden Wirkmechanismen einen so genannten "safe level" abgeleitet. Dieses liegt bei 0, Milligramm pro Kubikmeter Raumluft. Bei Luftkonzentrationen unterhalb dieses Wertes wird angenommen, dass ein gegenüber dem "Hintergrundrisiko" erhöhtes Krebsrisiko nicht zu erwarten ist.

Bei wiederholter, deutlicher Überschreitung dieses Wertes können dagegen gesundheitliche Risiken bestehen. Höhere Aldehyde sind aufgrund ihrer Reaktionsfähigkeit - ähnlich wie Formaldehyd - gesundheitsschädlich und reizen bereits in geringsten Konzentrationen die Schleimhäute der Augen und Atemwege. Eine wichtige Quelle für Aldehyde in der Raumluft sind trocknende Öle, die beispielsweise Lacken, Klebstoffen und Linoleumbelägen als Bindemittel zugesetzt werden. Trocknende Öle, wie Leinöl, binden durch Aufnahme von Luftsauerstoff ab.

Bei dieser Reaktion kann es zur Abspaltung von längerkettigen Aldehyden kommen. Die Aldehyd-Abgabe ist dabei nicht nur auf den Zeitraum der Trocknung beschränkt. Bindemittel auf Basis trocknender Öle werden in den letzten Jahren zunehmend als Alternative zu synthetischen Harzen eingesetzt. Parallel zum verstärkten Einsatz von Linoleum erreichen uns immer häufiger Beschwerden von Verbrauchern, die nach dem Verlegen von Linoleumbelägen über starke Geruchsbelästigung und Reizungen der Schleimhäute - insbesondere der Atemwege - klagen.

Denkbar wäre, dass die Klebemittel, mit denen diese Beläge verklebt werden, eine Ursache für die geschilderten Beschwerden darstellen. Dies konnte bisher jedoch durch eine Untersuchung der Raumluft auf die entsprechenden Lösemittelkomponenten meist ausgeschlossen werden. Aufgrund von Untersuchungen über das Ausgasungsverhalten von Linoleum ist zu vermuten, dass Aldehyde eine wesentliche Ursache der geschilderten Geruchsbelästigungen und Schleimhautreizungen sind.

Dies kann im konkreten Fall durch eine Untersuchung der Raumluft auf diese Substanzen überprüft werden. Eine weitere wichtige Quelle für höhere Aldehyde in der Raumluft sind Alkydharzlacke, also die klassischen, stark lösemittelhaltigen Kunstharzlacke.

Alkydharze bestehen aus Polyalkoholen, die mit Fettsäuren und mehrwertigen Säuren verestert sind. Ebenso wie aus trocknenden Ölen können auch aus durchgetrockneten Alkydharzlacken durch oxidative Spaltung der Doppelbindungen in den Fettsäureresten höhere Aldehyde freigesetzt werden. Benzaldehyd kann von UV-härtenden Lacken als flüchtiges Spaltprodukt der als Photoinitiatoren eingesetzten Substanzen freigesetzt werden, z.

Furfural kann von thermisch behandeltem Kork "Backkork" , thermisch behandeltem Holz bzw. Holzwerkstoffen und von Papier und Pappe freigesetzt werden. Kann vermutlich Krebs erzeugen. Wir bieten beide Methoden an, wobei unsererseits die Sammlung auf Chromosorb bevorzugt wird, da sowohl die Aufreinigung der PU-Schäume als auch die Analyse selbst mit einem wesentlich höheren Lösemittelverbrauch als bei der Chromosorb-Methode verbunden ist. Die Röhrchen werden mit Aceton eluiert.

Die Analyse erfolgt mittels Kapillargaschromatographie und Elektroneneinfang-Detektor bzw. Ein Teil des Extraktes wird mit Essigsäureanhydrid derivatisiert. Bei tragenden Holzbauteilen können z. Die Probemenge beträgt mindestens 1 g. Chemische Holzschutzmittel lassen sich grob in drei Gruppen zusammenfassen:. Allen ist gemeinsam, dass sie Substanzen enthalten, die eine Giftwirkung auf lebende Organismen entfalten. So lässt sich unterscheiden zwischen Stoffen, die vorwiegend gegen Insekten wirken Insektizide und solchen, die vorwiegend gegen Schimmel und andere Pilze wirken Fungizide.

Häufig werden in der Praxis Präparate verwendet, die sowohl Insektizide als auch Fungizide enthalten. Leider ist die Giftwirkung der meisten Holzschutzmittel nicht auf Insekten und Pilze beschränkt. Auch für Menschen sind viele dieser Mittel gesundheitsschädlich. Ist ein Holz mit einem Holzschutzmittel behandelt worden, so bleiben die Wirkstoffe nicht nur im Holz, sondern gasen langfristig aus und belasten - in Innenräumen angewendet - die Raumluft. Besonders in den ersten Wochen und Monaten nach der Anwendung findet eine starke Freisetzung der Gifte statt.

Die Abgabe an die Luft bedeutet einerseits eine unmittelbare Belastung der Bewohner über die Atemluft. Auch Nahrungsmittel - vor allem fetthaltige - können die Wirkstoffe aus der Luft anreichern. Die Hauptaufnahme bei Bewohnern belasteter Räume findet jedoch über die Atmung und Hautkontakt statt. Pentachlorphenol zählt zur Gruppe der Chlorphenole und fand als Fungizid im Bereich des chemischen Holzschutzes eine breite Anwendung.

Chlorphenole wirken fungizid und bakterizid und wurden z. Di- und Trichlorphenole wurden eher selten im Bereich des chemischen Holzschutzes eingesetzt. Das in Holzschutzmitteln eingesetzte technische PCP enthielt u. Tetrachlorphenol, aber auch Chlordibenzodioxine und -furane. Das ehemalige Bundesgesundheitsamt führt Chlorthalonil nicht in der Liste der für Holzschutzmittel empfohlenen Wirkstoffe auf. Im Tierversuch wurden als akute Giftwirkungen von Chlorthalonil Durchfall, Atembeschwerden, Blutharne sowie Haut- und Augenreizungen nachgewiesen, über die chronische Giftwirkung ist praktisch nichts bekannt.

Dichlofluanid ist der am meisten verwendete Wirkstoff gegen Bläuepilze. Es wird auch als Konservierungsmittel in Dispersionsfarben sowie wasserlöslichen Lacken und Lasuren eingesetzt. Zur Toxizität von Dichlofluanid liegen nur wenige Erkenntnisse vor. In Tierversuchen traten Augenreizungen und Sensibilisierungen auf, bei hohen Dosen unspezifische Symptome. Beim Menschen wurden ebenfalls Sensibilisierungen beobachtet. Auffallend ist eine im Tierversuch hohe inhalative Toxizität gegenüber einer eher geringen oralen Toxizität.

Tolylfluanid Handelsname "Preventol A 5" wird ebenfalls gegen Bläuepilze verwendet und hat eine ähnliche Struktur wie das Dichlofluanid, wird aber seltener eingesetzt. Über mögliche Gesundheitsgefahren ist ebenfalls wenig bekannt. Es dürfte aber ähnliche toxikologische Eigenschaften haben wie Dichlofluanid. Aufgrund ungenügender Langzeitwirkung im Holz wurde es jedoch Ende der 80er Jahre wieder vom Markt genommen.

Über mögliche Gesundheitsschäden ist auch hier wenig bekannt. Daten über chronische Auswirkungen liegen nicht vor. Seit wird das Insektizid Lindan in der alten Bundesrepublik nicht mehr produziert und seine Verwendung wurde stark eingeschränkt. Früher wurde in seltenen Fällen Ethylparathion - besser bekannt unter dem Namen E - als Insektizid im Holzschutz eingesetzt.

Weiterhin wurden Chlornaphthaline als Holzschutzmittel eingesetzt. Es handelt sich dabei meist um Gemische aus chlorierten Naphthalinen mit unterschiedlichem Chlorierungsgrad.

In den alten Bundesländern musste technisches Mono-Chlornaphthalin bei Verwendung als Holzschutzmittel frei von tri- und höherchlorierten Naphthalinen sein, da diese zum Teil bei Hautkontakt chlorakne-ähnliche Erkrankungen hervorrufen können. Auch bei Verwendung so aufgereinigter Produkte kann es einerseits zu starken Geruchsbelästigungen kommen, da der Geruchsschwellenwert extrem niedrig liegt; andererseits können Symptome wie Schleimhautreizungen, Augenbrennen, Hautreizungen oder Kopfschmerzen auftreten.

In der DDR wurden Chlornaphthaline in den 50er und 60er Jahren als Holzschutzmittel eingesetzt und waren sogar für die Anwendung in geschlossenen Räumen zulässig.

Organozinnverbindungen wurden ebenfalls als Fungizide im Holzschutz eingesetzt. Gebräuchlich war hierbei insbesondere Tibutylzinnoxid, z. Quellen für Holzschutzmittelwirkstoffe in Innenräumen: Wand- und Deckenverkleidungen, Deckenbalken, Dachbalken, für Feuchträume geeignete Spanplatten, antike Möbel, die gegen Holzwurmbefall behandelt wurden, Holzfenster.

Die Verwendung von Bioziden in Innenräumen wird wegen der damit einhergehenden Gesundheitsrisiken für die Raumnutzer zunehmend kritisiert. Die meisten bei der Bekämpfung von Insekten in Innenräumen angewendeten Wirkstoffe werden auch im Pflanzenschutz, z. Für Schädlingsbekämpfungsmittel, die in Innenräumen eingesetzt werden, ist jedoch im Unterschied zu Pflanzenschutzmitteln nur für Neuprodukte eine amtliche Prüfung oder Zulassung vorgeschrieben Biozidgesetz.

Biozide, einmal in Innenräumen ausgebracht, werden deutlich langsamer abgebaut als bei der Anwendung im Freiland. Die Wirkstoffe verteilen sich in Abhängigkeit von ihren physikalischen und chemischen Eigenschaften über die Raumluft und den Hausstaub, dringen in Oberflächen ein und werden aus diesen wieder frei gesetzt, so dass die Raumnutzer einer der Aufenthaltsdauer entsprechenden Schadstoffbelastung ausgesetzt sein können.

Einige Vertreter der Organophosphor-Insektizide, die als Schädlingsbekämpfungsmittel im Haushalt in Sprays, Köderdosen, Strips, Plättchen für Elektroverdampfer oder ähnliches eingesetzt werden, sind z. Ebenfalls in Innenräumen angewendet werden Carbamate wie Propoxur und Ethiofencarb.

Lindan und DDT sind dabei wohl die bekanntesten Vertreter. DDT darf seit dem Inkrafttreten der Stockholmer Konvention weltweit nur noch zur Malariabekämpfung eingesetzt werden.

Lindan wurde früher häufig als Holzschutzmittel eingesetzt. Seit Mitte der achtziger Jahre werden in Innenräumen zunehmend Pyrethroide zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Im häuslichen Bereich werden Pyrethroide als Holzschutzmittel, zur Textilausrüstung von Wollteppichen, als Insektensprays, in Elektroverdampfern, als Flohmittel und Mittel gegen Kopfläuse verwendet. Mit dem "Wollsiegel" gekennzeichnete Teppichböden sind immer behandelt, da die Vergabe des Wollsiegels an die Motten- und Käfer-Schutzbehandlung geknüpft ist.

Permethrin hat weitgehend das Pestizid Lindan ersetzt, welches in der Vergangenheit aufgrund seiner Giftigkeit und Langlebigkeit in Verruf geraten ist. Bei der Diskussion möglicher gesundheitsschädlicher Effekte von Pyrethroiden stehen neurotoxische Symptome im Vordergrund. Die Studie kommt jedoch zu der Einschätzung, dass es keine belastbaren Hinweise auf eine gesundheitliche Gefährdung von Menschen durch Pyrethroide in Innenräumen gibt, wenn die Insektizide einmalig zur Schädlingsbekämpfung oder zum Schutz von Wollteppichen und -teppichböden in sachgerechter Weise eingesetzt werden.

Bezüglich besonders empfindlicher Personen wird jedoch Forschungsbedarf angemeldet. Insbesondere für Neugeborene und Kleinkinder ist ein hohes Gefährdungspotenzial gegenüber Pyrethroiden anzunehmen. Die Aufnahme von Permethrin erfolgt hauptsächlich über die Haut, z. Kinder sind aufgrund ihrer empfindlicheren Haut stärker gefährdet als Erwachsene. Die vorliegenden Hinweise waren für das Umweltbundesamt und das Bundesgesundheitsamt Grund genug, um in Presseerklärungen vor der Anwendung von Pyrethroiden in Innenräumen zu warnen.

Neben Pestiziden werden zur Schädlingsbekämpfung auch hormonähnliche Substanzen eingesetzt, die Störungen des Insektenwachstums verursachen. Methopren besitzt eine juvenilhormonähnliche Wirkung; dies bedeutet, dass die Larvenentwicklung und Verpuppung verhindert werden. Neben dem gezielten Einsatz von hormonähnlichen Pestiziden gibt es eine Reihe von Pestiziden, die zu den endokrin wirksamen hormönähnlichen Substanzen zählen wie z.

Die Probe wird im Ultraschallbad extrahiert. Endokrin wirksame Substanzen endocrine disrupting compounds, EDC stehen zunehmend im Blickpunkt des öffentlichen Interesses.

Sie werden auch als Umwelthormone oder endokrine Disruptoren bezeichnet, da sie sich ähnlich wie natürliche Hormone verhalten und im Organismus entsprechende Wirkungen hervorrufen können. Die Wirkungen körpereigener, natürlicher Hormone können durch endokrin wirksame Substanzen abgeschwächt oder blockiert, aber auch verstärkt werden.

Einige Hormone sind nur in bestimmten empfindlichen Lebensabschnitten aktiv sind z. Entwicklung von Fetus und Kind. Die Wirkung von Hormonen kann nach deren Aufnahme durch den Menschen mit deutlicher Verzögerung auftreten, im Extremfall erst in der nächsten Generation. Da Hormone bereits in sehr geringen Konzentrationen wirken, sind schon kleinste Mengen von EDC in der Umwelt als problematisch zu bewerten. EDC stehen im Verdacht, die Entstehung bestimmter Tumore zu fördern, die Entwicklung des menschlichen Organismus zu stören und die Fortpflanzungsfähigkeit zu mindern.

Die durch epidemiologische Studien festgestellte Zunahme von Brust- und Prostatakrebs, die Beeinträchtigungen der männlichen Fortpflanzungsfähigkeit durch Hodenhochstand und die sinkende Spermienzahl werden ebenfalls in Zusammenhang mit dem vermehrten Vorkommen endokrin wirksamer Substanzen in der Umwelt gebracht. Zu den endokrin wirksamen Substanzen gehören sehr unterschiedliche Stoffgruppen.

Bis Januar sind Chemikalien als Kategorie 1 oder 2 nachweislich oder potentiell endokrin wirksam eingestuft worden.

Die Liste von Substanzen führte zur Entwicklung von europäischen Rechtsvorschriften in verschiedenen Bereichen mit dem Ziel, die Verwendung endokrin wirksamer Substanzen zu regulieren und deren Zulassung zu überprüfen:.

Die ab Juni gültige EU-Verordnung zur Zulassung von Pflanzenschutzmitteln sieht vor, dass zukünftig ein Stoff in Pflanzenschutzmitteln nur zugelassen wird, wenn dieser keine endokrin disruptiven Eigenschaften besitzt, die möglicherweise Auswirkungen auf den Menschen haben können.

Im Folgenden wird näher auf Bisphenol A und Phthalate eingegangen. Bisphenol A steckt in vielen Alltagsgegenständen. Die Substanz wird als Ausgangssubstanz für die Herstellung von Polycarbonat-Kunststoffen verwendet, woraus zum Beispiel Trinkflaschen, Becher, Mobiltelefone und Motorradhelme hergestellt werden. Bisphenol A ist darüber hinaus ein Hauptbestandteil bei der Herstellung von Epoxidharzen, die als Kleber, Oberflächenbeschichtungen und Lacken eingesetzt werden.

Bisphenol A wird auch als Additiv also als Zusatzstoff verwendet: Unter bestimmten Bedingungen kann sich Bisphenol A aus den Produkten lösen - wie aus der Beschichtung von Dosen und aus Polycarbonatbabyfläschchen - und dann über die Nahrung oder über die Haut - wie bei Thermopapier - vom Menschen aufgenommen werden.

Hier kann Bisphenol A ähnlich wie das weibliche Sexualhormon Östrogen wirken. Die Diskussion über die Bewertung aktueller Expositionssituationen wird sehr kontrovers geführt. Nicht alle EU-Länder teilten jedoch diese Bewertung: Um eine einheitliche Rechtslage in der EU zu schaffen, hat die Europäische Kommission daraufhin aus Gründen des vorsorgenden Verbraucherschutzes die Verwendung von Bisphenol A bei der Herstellung von Babyflaschen und das Inverkehrbringen von Babyflaschen, die mit Bisphenol A hergestellt wurden, in allen EU-Mitgliedsstaaten untersagt.

Das Verbot gilt seit März bzw. Phthalate sind in der Kunststoffherstellung ebenfalls weit verbreitet siehe hierzu Infoteil unter Punkt 7. Durch ihre hormonelle Wirkung können sie genitale Fehlbildungen oder Unfruchtbarkeit bei Männern bewirken. EU-weit sind diese Phthalate in Kosmetika oder Kinderspielzeug verboten. In vielen Medizinprodukten wie Blutbeuteln, Infusionsbeuteln, Schläuchen oder Kathetern können jedoch nach wie vor Konzentrationen von 30 bis 40 Prozent enthalten sein. DEHP-haltige Medizinprodukte müssen seit dem Soll der Staub darüber hinaus auf bromierte Flammschutzmittel und zinnorganische Verbindungen untersucht werden, so erfordert dies drei unterschiedliche Analysemethoden.

Bitte beachten Sie, dass dann mindestens 3 g Staub benötigt werden. Die Luftproben werden auf Florisil-Sammelröhrchen oder auf spezielle Polyurethanschaum-Kartuschen gezogen. Wir bieten beide Verfahren an, bevorzugen aber die Sammlung auf Florisil, da sowohl für die Aufreinigung der PU-Schäume als auch die Analyse selbst erheblich mehr Lösemittel verbraucht wird als bei der Florisilmethode.

VDI Blatt 1: Quantifizierung mittels internem Standard und Vergleichsgemisch. Bestimmungsgrenze bei Litern Sammelvolumen je Kongener: Quantifizierung mittels internem Standard. Bei den polychlorierten Biphenylen - kurz PCB - handelt es sich um eine Verbindungsklasse von Einzelsubstanzen mit gleicher Grundstruktur Kongenere. An diesem Grundgerüst sind in verschiedenen Stellungen und unterschiedlicher Anzahl Wasserstoffatome durch Chloratome ersetzt. Technische Produkte enthalten 50 bis 70 solcher Kongenere, von denen etwa zehn die Hauptmenge bilden.

Einen Beitrag dazu leisteten nicht nur die offenen Systeme; mit der Zeit werden auch viele Kondensatoren, Transformatoren, Wärmetauscher und Hy-drauliksysteme, die zu den "geschlossenen" Systemen gezählt werden, undicht. Die Unterscheidung zwischen "offenen" und "geschlossenen" Systemen ist daher obsolet; spätestens auf der Müllkippe wird aus dem geschlossenen Kondensator, eingebaut z.

Allerdings enthielt die Verordnung Ausnahmen und Übergangsfristen. Seit dürfen in Deutschland endgültig keine Geräte mehr betrieben werden, die mehr als einen Liter PCB-haltige Flüssigkeit enthalten.

In der Folge wurden vor allem in öffentlichen Gebäuden überall in der Bundesrepublik PCB-haltige Kondensatoren aufgespürt und ausgetauscht. Die Kölner Gesamtschule ist kein Einzelfall: Zwar wurden bisher hauptsächlich öffentliche Gebäude wie Schulen, Turnhallen, Kindergärten und seltener Verwaltungen untersucht, doch nicht nur sie sind betroffen.

Das gilt auch für reine Wohngebäude, wie Untersuchungen in Berlin belegen. Primärquellen für PCB in Innenräumen: Die Weichmacher werden auf Florisil-Röhrchen gesammelt und mit Diethylether eluiert. Die Analyse erfolgt mittels Kapillargaschromatographie und Massenspektrometer. Ein Teil der Weichmacher kann auch mittels Thermodesorption oder Lösemitteldesorption nachgewiesen werden. Die Analytik entspricht der Analytik der Glykolverbindungen. Die Analyse wird mittels Kapillar-Gaschromatographie und Massenspektrometer durchgeführt.

Die Probe wird im Soxhlet bzw. Weichmacher sind Chemikalien, die in enormen Mengen produziert werden. Sie werden Kunststoffen, hauptsächlich PVC, beigemischt, um sie elastisch und gut verarbeitbar zu machen.

Den Rest machen Zusatzstoffe aus, die für die unterschiedlichen Eigenschaften der aus PVC hergestellten Gegenstände verantwortlich sind. An erster Stelle stehen dabei Weichmacher, darüber hinaus werden Farbstoffe, Pigmente, Stabilisatoren, Flammschutzmittel und weitere Hilfsmittel zugefügt.

Fachleute mit Sinn für Poesie haben dafür den Begriff "Weichmacherwanderung" geprägt. Die Folgen des Bewegungsdranges der Weichmacher sind unangenehm: Kinder, insbesondere Kleinkinder im Krabbelalter, können mit DEHP deutlich stärker belastet sein als Jugendliche und Erwachsene, da sie Weichmacher nicht nur über die Nahrung, sondern auch vermehrt über den Hausstaub und über Dinge, die sie in den Mund stecken, aufnehmen.

Im Oktober veröffentlichte ein schwedisch-dänisches Forscherteam eine Studie, in der ein deutlicher Zusammenhang zwischen Phthalat-Konzentrationen im Hausstaub aus Kinderzimmern und dem Auftreten von Asthma, Hautekzemen und Katarrh der Nasenschleimhaut bei den betroffenen Kindern aufgezeigt wird.

Hierbei spielt vor allem die Frage eine Rolle, ob sich bei Phthalat-Gemischen die einzelnen Stoffe in ihrer Wirkung verstärken.

Tierexperimentelle Studien mit einzelnen Phthalaten und mit Gemischen deuten auf eine additive Wirkung bei der Störung der Testosteronbildung bei den Nachkommen der Tiere. In Spielzeug für Kinder unter 3 Jahren ist der Einsatz verboten.

Zudem werden beide Stoffe als potenziell endokrin wirksame Substanzen Kat 2 eingestuft. Auch das Umweltbundesamt UBA bewertet das zunehmende Vorkommen dieser Stoffe in Produkten und in der Umwelt als bedenklich und plädiert dafür, den Eintrag dieser beiden Stoffe in die Umwelt zu vermeiden. Di 2-ethylhexyl adipat DEHA bzw. Sie ähneln in ihren Stoffeigenschaften den Phthalaten, weisen aber eine geringere Toxizität auf.

Sie sind in ihrer Herstellung teurer als Phthalate, verdrängen diese jedoch zunehmend. Das Weichmacherproblem ist untrennbar mit PVC verbunden. PVC ohne Weichmacher - das ist ein spröder, wenig schlagzäher Werkstoff, für den es nur einen begrenzten Anwendungsbereich gibt. Sie enthalten meist relativ leichtflüchtige Phthalate, z. Dimethylphthalat DMP , die aufgrund ihres hohen Dampfdrucks stark ausgasen.

Quellen für Weichmacher in Innenräumen: Die phosphororganischen Flammschutzmittel werden auf Polyurethanschaum PU-Schaum und Glasfaserflter gesammelt und im Soxhlet extrahiert. Die Analyse wird mittels Kapillar-Gaschromatographie Massenspektrometer durchgeführt.

Die quantitative Bestimmung der Flammschutzmittel erfolgt nach der Methode des Internen Standards über Vergleichsgemische. Die quantitative Bestimmung der Flammschutzmittel erfolgt nach der Methode des Internen Standards über Vergleichsgemische; Bestimmungsgrenze: Sie werden Kunststoffen, Textilien sowie Holz zugesetzt, um diese üblicherweise leicht brennbaren Stoffe feuerfest bzw.

Oft werden Flammschutzmittel Kunststoffen bereits bei der Polymerisation zugegeben, teilweise aber auch an fertigen Produkten oder Halbprodukten in Form von Überzügen angewendet.

Neben anorganischen Verbindungen wie Aluminiumoxidhydraten und Ammoniumphosphaten werden halogenierte organische Verbindungen wie polychlorierte Naphthaline, polybromierte Biphenyle und chlorierte organische Phosphorsäureester z. Tris 2-chlor-ethyl phosphat [TCEP] eingesetzt.

Darüber hinaus werden auch nicht-halogenierte organische Phosphorverbindungen z. Trikresylphosphat verwendet, die neben der flammhemmenden Wirkung auch Weichmacherfunktion besitzen. Halogenierte und nicht-halogenierte organische Phosphate finden sich in Innenräumen hauptsächlich in Polyurethan-Weichschäumen wie sie z. Üblicherweise werden sie dem Material in Konzentrationen zwischen 10 und 20 Prozent zugesetzt.

Eine weitere Quelle für Flammschutzmittel können bestimmte Bodenpflegemittel sein. Im Hausstaub einer Schule in Süddeutschland fanden sich hohe Konzentrationen eines organischen Phosphats.

Nach langer Suche wurde eine "Selbstglanzdispersion" als Ursache ausgemacht. Das Produkt enthielt nach Herstellerangaben Tris- 2-butoxyethyl -phosphat in einer Konzentration von max. Bei üblicher Anwendung führt das zu einem Auftrag von ca. Aus Flammschutzmitteln Triphenylphosphat, Trikresylphohaten, Cresyldiphenylphosphat, Dicresyl-phosphat , die in neu verlegten Bodenbelägen eingesetzt werden, können Phenole und Kresole freigesetzt werden. Ähnlich wie die als Weichmacher eingesetzten Phthalate gasen organische Phosphate und auch die bromierten Flammschutzmittel mit der Zeit aus den Fertigprodukten aus und kondensieren teilweise auf anderen Oberflächen im Raum und im Hausstaub.

Die Datenlage hinsichtlich der Humantoxizität der als Flammschutzmittel eingesetzten organischen Phosphorsäureester ist unbefriedigend. Die Angaben zur Toxikologie basieren im Wesentlichen auf Tierversuchen. Der Stoff wird in geringerem Umfang auch in Rückenbeschichtungen von Vorhängen und Möbelbezugsstoffen oder in Gehäusekunststoffen verwendet. Im Unterschied zur Festplatte schleift der Magnetkopf Schreib-Lese-Kopf bei einer Diskette direkt auf der beschichteten magnetisierbaren Oberfläche, was mit der Zeit zu deutlichem Abrieb führt und die dauerhafte Verwendbarkeit von Disketten stark einschränkt.

Daher wird diese Hülle auf der Innenseite mit Teflon -beschichtetem oder ähnlichem Gewebe ausgestattet, um die Reibung zu minimieren. Bei hard-sektorierten Disketten gibt es auf der Kunststoffscheibe ein Indexloch pro Sektor, bei den wesentlich verbreiteteren soft-sektorierten nur eines überhaupt, bzw. Dieses Indexloch oder die Asymmetrie legt den Startpunkt einer Spur fest, sofern es vom Laufwerk nicht ignoriert wird Soft-Synchronisierung: Erkennen des Spurbeginns durch Folge von Synchronisationsbits.

Ein Trick, die Zugriffsgeschwindigkeit zu erhöhen, bestand im so genannten Interleaving , wobei die Sektoren nicht numerisch aufsteigend, sondern in anderer Reihenfolge auf eine Spur aufgezeichnet wurden. Dadurch konnte zum Beispiel die technisch notwendige Nachbearbeitung eines Lesevorgangs erfolgen, und direkt danach der versetzt angeordnete logisch nächste Sektor eingelesen werden.

Die ideale Interleave-Rate war oft von der verwendeten Hardware abhängig. Ähnlich gelagert war die Idee, den logisch ersten Sektor einer Spur etwas versetzt gegenüber den benachbarten Spuren anzuordnen, so dass beim Lesen aufeinanderfolgender Spuren nach einem Spurwechsel, in dessen Verlauf sich die Diskette ja etwas weiterdreht, dieser Sektor gerade unter dem Lesekopf ankommt, so dass gleich weiter gelesen werden kann.

Der Schreibschutz wird im Laufwerk von einem mechanischen Schalter oder einer Lichtschranke erfasst, die den Strom zum Schreibkopf unterbrechen; es ist beabsichtigt, dass der Schreibschutz von Software nicht umgangen werden kann.

Originaldisketten von kommerziell erhältlicher Software fehlte dieser Schieber bzw. Obwohl manche Hersteller von HD-Disketten mit einer theoretischen Lebensdauer von bis zu Jahren warben, ist dieser Wert nur bei der Lagerung unter spezifischen Umweltbedingungen [5] erreichbar.

Bei ständiger Benutzung werden Disketten aufgrund des mechanischen Schreib- und Lesekopfes im Diskettenlaufwerk stärker belastet. Im ungünstigsten Fall weisen Disketten bereits nach ein bis zwei Jahren Defekte auf. Dies ist herstellerabhängig und bei genauer Betrachtung der Oberfläche sind derartige Veränderungen oft schon vorher sichtbar. Es gibt auch spezielle Reinigungsdisketten.

Ursprünglich mussten Disketten in der Regel vor ihrem ersten Gebrauch formatiert werden, die dabei verwendeten Dateisysteme unterschieden sich jedoch anfangs von Rechnersystem zu Rechnersystem. Bei anderen Formaten kann die mit den gleichen Laufwerken und Disketten erreichbare Speicherkapazität variieren. Unter Linux ist dies mit fdformat ebenfalls möglich.

Nicht jedes Dateisystem kann auf jedem Datenträger eingesetzt werden. Solche Dateisysteme sind deshalb — im Gegensatz zur Elektronik der Solid-State-Drives , die explizit als Festplattenersatz konstruiert wurden — ohne eine unterstützende Steuerelektronik nicht zu Disketten abwärtskompatibel. FAT12 wird auf den meisten anderen Betriebssystemen als kompatibles Dateiformat für den Dateiaustausch unterstützt. Auch besondere Geräte mit Diskettenlaufwerken, wie Schreibmaschinen vgl.

Dieses Laufwerk konnte Disketten aber nur lesen und nicht beschreiben und diente daher nur dazu, den Benutzern neue Versionen der IBM-Systemsoftware preiswerter zukommen zu lassen.

Für die tägliche Arbeit blieben zunächst die teuren und platzraubenden Lochkarten, Lochstreifen und Magnetbänder üblich. Die Erfindung der Diskette wird allgemein Alan Shugart zugeschrieben.

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