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Es werden Farben verwendet, die sehr auffällig und kaum zu entfernen sind, sodass die Bauteile nach der Prüfung nur noch verwendet werden können, wenn sie nicht im Sichtfeld des Kunden liegen. Mit Vorteil kann mit Hilfe des mindestens einen elektrischen Sensors ein Spannungssignal gemessen werden und zur Bildung des Anregungssignals verwendet werden. Gegebenenfalls erfolgt die Messung und/oder Verwendung des Spannungssignals alternativ oder zusätzlich zur Messung und Verwendung des Stromsignals.

Dabei gilt für die Signale im Zeitbereich: Verfahren nach einem der vorangehenden Patentansprüche, wobei Schwingungen am Elektrolichtbogenofen mit Hilfe mindestens eines Beschleunigungssensors gemessen werden.

Verfahren nach einem der vorangehenden Patentansprüche, wobei Schwingungen gemessen werden, die von mindestens einem Lichtbogen 18 der mindestens einen Elektrode 3, 3a, 3b, 3c des Elektrolichtbogenofens ausgehen. Verfahren nach einem der vorangehenden Patentansprüche, wobei die Übertragungsfunktion aus einem Anregungssignal und aus einem Ausgangssignal bestimmt wird, wobei das Anregungssignal durch Auswertung von Messdaten des mindestens einen elektrischen Sensors 13a, 13b, 13c ermittelt wird, und wobei das Ausgangssignal durch Auswertung der am Elektrolichtbogenofen gemessenen Schwingungen ermittelt wird.

Verfahren nach Patentanspruch 5, wobei mit Hilfe des mindestens einen elektrischen Sensors 13a, 13b, 13c ein Stromsignal gemessen wird, welches zur Bildung des Anregungssignals verwendet wird. Verfahren nach Patentanspruch 6, wobei das Anregungssignal durch Quadrieren des Stromsignals gebildet wird.

Verfahren nach einem der vorangehenden Patentansprüche, wobei mit Hilfe des mindestens einen elektrischen Sensors 13a, 13b, 13c ein Spannungssignal gemessen wird, welches zur Bildung des Anregungssignals verwendet wird. Verfahren nach Patentanspruch 8, wobei das Anregungssignal durch Multiplikation des Stromsignals mit dem Spannungssignal gebildet wird. Verfahren nach einem der vorangehenden Patentansprüche, wobei die Übertragungsfunktion über ein Kreuzleistungsspektrum bestimmt wird.

Verfahren nach einem der vorangehenden Patentansprüche, wobei die Übertragungsfunktion bei mindestens einer diskreten Frequenz ausgewertet wird. Verfahren nach Patentanspruch 11, wobei die mindestens eine diskrete Frequenz ein Vielfaches der Frequenz der Leistungseinkopplung in den Lichtbogen 18 ist.

Verfahren nach Patentanspruch 11 oder 12, wobei die Höhe der Schaumschlacke 15 in Abhängigkeit der Veränderung der Übertragungsfunktion bei der ein oder mehreren diskreten Frequenzen bestimmt wird. Elektrolichtbogenofen nach Patentanspruch 21, wobei je Elektrode 3, 3a, 3b, 3c ein elektrischer Sensor 13a, 13b, 13c vorgesehen ist. Elektrolichtbogenofen nach Patentanspruch 21 oder 22, wobei der mindestens eine Körperschallsensor 4, 4a, 4b, 4c als Beschleunigungssensor ausgebildet ist.

Elektrolichtbogenofen nach einem der Patentansprüche 21 bis 23, wobei je Elektrode 3, 3a, 3b, 3c ein Körperschallsensor 4, 4a, 4b, 4c vorgesehen ist. Elektrolichtbogenofen nach einem der Patentansprüche 21 bis 25, wobei der mindestens eine elektrische Sensor 13a, 13b, 13c und der mindestens eine Körperschallsensor 4, 4a, 4b, 4c mit einer Signalverarbeitungseinrichtung 8 gekoppelt sind.

Elektrolichtbogenofen nach einem der Patentansprüche 21 bis 26, wobei zur Kopplung des mindestens einen Körperschallsensors 4, 4a, 4b, 4c mit der Signalverarbeitungseinrichtung 8 zumindest ein Lichtwellenleiter 7 vorgesehen ist.

Elektrolichtbogenofen nach Patentanspruch 27, wobei der mindestens eine Körperschallsensor 4, 4a, 4b, 4c mit dem Lichtwellenleiter 7 über mindestens eine Signalleitung 5, 5a, 5b, 5c und über eine dem Lichtwellen- leiter 7 vorgeordnete optische Einrichtung 6 verbunden ist. Elektrolichtbogenofen nach Patentanspruch 28, wobei die mindestens eine Signalleitung 5, 5a, 5b, 5c geschützt geführt ausgebildet ist. Elektrolichtbogenofen nach einem der Patentansprüche 26 bis 29, wobei die Signalverarbeitungseinrichtung 8 mit einer Regelungseinrichtung 9 für den Elektrolichtbogenofen gekoppelt ist.

DE DEB3 de CA CAC en Method for determining at least one state variable of an electric arc furnace, and electric arc furnace. EP EPA1 de Verfahren zur bestimmung mindestens einer zustandsgrösse eines elektrolichtbogenofens und elektrolichtbogenofen. CN CNB zh Procedimiento para determinar al menos una variable de estado de un horno de arco electrico y horno de arco electrico. US USA1 en US USB2 en Verfahren zur ermittlung eines strahlungsmasses für eine thermische strahlung, lichtbogenofen, eine signalverarbeitungseinrichtung sowie programmcode und ein speichermedium zur durchführung des verfahrens.

Verfahren zur Schaumschlackensteuerung einer Rostfreischmelze in einem Elektrolichtbogenofen. Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung der Erzeugung einer Schaumschlacke in einer metallischen Schmelze.

Verfahren zur kontrolle eines schmelzvorganges in einem lichtbogenofen sowie signalverarbeitungseinrichtung, programmcode und speichermedium zur durchführung dieses verfahrens.

Verfahren zur Bestimmung eines Chargierzeitpunkts zum Chargieren, von Schmelzgut in einen Lichtbogenofen, Signalverarbeitungseinrichtung, maschinenlesbarer Programmcode, Speichermedien und Lichtbogenofen. Verfahren zum betreiben eines lichtbogenofens, schwingungsmesseinrichtung für eine lichtbogenelektrode und anordnung für einen lichtbogenofen. Vorrichtung und verfahren zur ausfilterung von versorgungsnetzstörungen aus einem elektrodensignal in einem metallurgischen elektroumschmelzverfahren.

Verfahren zum Betrieb eines Elektrolichtbogenofens, Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens sowie ein Elektrolichtbogenofen mit einer solchen Vorrichtung. Verfahren zum Betreiben eines Lichtbogenofens und Schmelzanlage mit einem nach diesem Verfahren betriebenen Lichtbogenofen. Method for determining the size and shape measure of a solid material in an arc furnace, an arc furnace, a signal processing device and program code and a memory medium.

Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. Verfahren zur positonsbestimmung der spitze einer elektroofen-elektrode, insbesondere einer söderberg-elektrode. Verfahren zur einstellung einer schlackenkonsistenz und vorrichtung zur durchführung des verfahrens. Verfahren zur Elektrodenregelung eines Gleichstrom-Lichtbogenofens und Elektrodenregeleinrichtung.

Verfahren und Einrichtung zur Steuerung der Schaumschlackenbildung in einem Lichtbogenofen. Stimulus signal generation method to maximize dynamic range in frequency response function calculations. Verfahren zur Regelung bzw. Steuerung eines Schmelzprozesses in einem Drehstrom-Lichtbogenofen. Das Fehlen eines geeigneten Präfix bedeutet "Mono", z.

Der Begriff "Glycerid" ist verwendet worden, um ein Monoglycerid zu beschreiben. Triglyceriden wird eine bestimmte Nomenklatur übertragen, z. Eine Mehrfachsubstitution wird normalerweise mit dem geeigneten Präfix beschrieben, wie zum Beispiel "Di-", "Tri-" oder "Tetra-", z. Namen von Inhaltsstoffen - mit Ausnahme von Farben -, die Endnummern enthalten, werden üblicherweise mit Bindestrich geschrieben. Derivate von mit Bindestrich versehenen Materialien behalten den ursprünglichen Bindestrich.

Materialien, die Mischungen von gleichen Fraktionen der Kohlenstoffkette enthalten, werden mit dem geeigneten, gemeinschaftlich verwandten Fettstamm-Begriff benannt. Materialien, die Mischungen von gleichen und ungleichen Fraktionen der Kohlenstoffkette enthalten, werden mit einer anderen Nomenklatur benannt.

Verzweigtkettige Alkylgruppen werden normalerweise mit dem Präfix "Iso" gefolgt von dem gemeinsamen Stammnamen der vergleichbaren geradkettigen Gruppe z. Diese Materialien werden mit Ausnahme von "2-Ethylhexanol" chemisch benannt z. Dioctylnatriumsulfosuccinat, Octylmyristat durch den Begriff "Octyl" wiedergegeben. Geradkettige C8-Gruppen werden üblicherweise mit dem entsprechenden Stamm benannt, der von der Caprylsäure abgeleitet wird. Siehe auch Regeln 16 und Die nachstehende Tabelle ist aufgenommen worden, um die Nomenklatur für Derivate von Capron-, Capryl- und Caprinsäuren zu erklären.

Die nachstehende Tabelle beschreibt die Nomenklatur, die auf geradkettige Säuren und Alkohole angewandt wird. Guerbet-Alkohole werden allerdings mit besonderen Namen bezeichnet z.

Siehe auch Regel Die Nomenklatur für Inhaltsstoffe, die aus Mischungen ähnlicher Materialien z. Fettsäuren, Fettalkohole bestehen, wird auf der Grundlage der chemischen Identität des Rohmaterials bezogen auf den Kaufzustand festgelegt. Mischungen, die die ursprüngliche Verteilung von Komponenten aufgrund ihrer natürlichen Quelle z. Wenn die ursprüngliche natürliche Verteilung beträchtlich beschnitten oder angereichert worden ist, wird die Mischung auf der Grundlage der vorherrschenden Komponente benannt.

Alkanolamide werden aufgrund der weitverbreiteten Verwendung dieser Bezeichnungen mit dem speziellen Alkyl-Amid-Stamm und der entsprechenden Abkürzung bezeichnet, z. Tertiäre Aminoxide mit unterschiedlichen Substitutengruppen werden vollständig benannt z.

Quaternäre Ammoniumsalze haben normalerweise das Suffix "-ium" im Stamm des Kation. Der Term "Monium" beschreibt einen monomethyl-substituierten quaternären Stickstoff; "Dimonium" beschreibt einen dimethyl-substituierten quaternären Stickstoff; "Trimonium" beschreibt einen trimethyl-substituierten quaternären Stickstoff. Der Begriff "Ampho" ist als kombinierendes Glied in der Nomenklatur für die imidazolinartigen amphoteren oberflächenaktiven Substanzen verwendet worden.

Bei der Benennung dieser Verbindungen wird dieser Stamm mit entsprechenden Stammnamen für die Substituenten-Gruppierungen kombiniert z. Begriffe mit gemeinsamem Fettstamm werden verwendet, um den Alkylanteil der Alkyl-Imidazolin-Verbindungen anzugeben z. Laurylhydroxyethylimidazolin , selbst wenn ein Kohlenstoffatom des Fettradikals während der Herstellung der Materialien Einzelglied des heterozyklischen Rings wird.

Biologische Materialien werden durch bestimmte Begriffe benannt z. Hyaluronsäure , wenn das Material isoliert, gereinigt und chemisch charakterisiert worden ist.

Eine alternative Nomenklatur für biologische Stoffe z. Glykosaminoglykane oder Spleen-Extrakt wird verwendet, um Materialien in Übereinstimmung mit dem Umfang ihrer Bearbeitung zu benennen. Inhaltsstoffe in Haarfarben werden entsprechend der chemischen Struktur benannt. Materialien, die aus Pflanzen gewonnen werden, sind als pflanzliche Inhaltsstoffe bekannt. Chemische Derivate der pflanzlichen Inhaltsstoffe folgen den Nomenklaturregeln für Chemikalien.

Diese Begriffe werden für Kohlenwasserstoff-Aerosol-Treibmittel z. Fluorkohlenwasserstoff a, Fluorchlorkohlenwasserstoff b verwendet. Dieser Begriff wird verwendet, um komplexe Siliconpolymere zu beschreiben, die nicht mit gemeinsamen Namen oder nach festgelegten Konventionen für Siliconverbindungen z.

Polysilicon-1 benannt werden können. Hergestellte Mischungen, die durch die Kombination verschiedener Materialien erzeugt werden, werden durch Auflistung jedes vorkommenden Inhaltsstoffes in abnehmender Reihenfolge ihrer Vorherrschaft benannt werden. Ethoxylate, die üblicherweise durch ein ungefähres Molekulargewicht ausgedrückt werden, werden unter Anwendung der nachstehenden Tabelle in die Anzahl der Mole umgerechnet:.

Numerische Bezeichnungen, die in alternativen chemischen Namen für ethoxylierte Materialien enthalten sind, beschreiben die durchschnittliche Anzahl an Molen der Ethoxylierung, wenn sie in Klammern angegeben werden, z.

Da bei Sinusrhythmus mit einer 1: In allen anderen Fällen muss man beide Frequenzen ausmessen und ausdrücklich beschreiben, worauf sich die einzelnen Angaben beziehen. Die Frequenz kann als mittlere Frequenz abgeschätzt werden, indem die Anzahl der QRS-Komplexe in diesem Streifen gezählt und mit 10 multipliziert wird. Den Sinusrhythmus erkennt man an folgenden Kriterien Abb.

Variationen des Sinusrhythmus stellen die einfachsten Formen von Herzrhythmusstörungen dar: Folgende Untergruppen lassen sich definieren: Eine Sonderform der Sinusarrhythmie ist die respiratorische Arrhythmie Abb. Hierbei kommt es in Abhängigkeit von Inspiration und Exspiration zur Beschleunigung und Verlangsamung der Herzfrequenz: Häufig findet man eine respiratorische Arrhythmie bei Kindern und jungen Erwachsenen.

Eine Sonderform der Sinusarrhythmie ist die respiratorische Arrhythmie. Ein SA- sinuatrialen Überleitung. Die sinuatriale Überlei- Block Ih ist daher im Oberflächen-EKG nicht zu di- tungszeit nimmt von Impuls zu Impuls zu, bis ein agnostizieren, die Diagnose kann nur durch intra- Sinusimpuls überhaupt nicht mehr übergeleitet kardiale Untersuchungen verifiziert werden.

Überleitung kommt es entsprechend dem gänzlich unterbrochen. Man kann nur tervallen zu Sinusknotenimpulsen, deren Über- feststellen, dass keine vom Sinusknoten ausgehen- leitung auf die Vorhöfe blockiert ist Abb. Man bezeichnet dieses als AVErsatzrhythmus. Ob und in welcher Form dann eine Vorhoferregung stattfindet, die elektrokardiographisch als P-Welle sichtbar wird, hängt davon ab, inwieweit die im Bereich der AV-junktionalen Re- gion ersatzweise gebildeten Impulse retrograd auf die Vorhöfe geleitet werden.

Die SA-Blockierungen werden gemeinsam mit einer inadäquaten Sinusbradykardie oder Sinusbradyarrhythmie als Sinusknotenfunktionsstörungen zusammengefasst. Eine inadäquate Sinusbradykardie besteht dann, wenn die langsame Sinusfre- Abb. Zu den Erregungsverläufen im Einzelnen vgl. Einen guten Hinweis hierfür bietet das Verhalten der Sinusknotenfrequenz unter körperlicher Belastung.

Bei physiologischer Sinusbradykar- Aus H. Führt eine Sinusknotenfunktionsstörung zu krankhaften, klinisch manifesten Symptomen, so diagnostiziert man dies als Sinusknotensyndrom oder Syndrom des kranken Sinusknotens oder SickSinus-Syndrom SSS.

Dabei wechselt sich eine pathologische Bradykardie, vor allem infolge eines höhergradigen SA-Blockes, nicht selten mit Phasen supraventrikulärer Tachyarrhythmien oder Vorhofflimmern mit rascher Überleitung auf die Kammern ab. Ein Syndrom des kranken Sinusknotens kann somit elektrophysiologisch unter verschiedenen Manifestationen auftreten: Sinuatriale Blockierungen werden in 3 Schweregrade eingeteilt, wobei der SA-Block Ih elektrokardiographisch nicht diagnostiziert werden kann.

Diese Blockform ist gewöhnlich im His- Schweregrade: Die Gefahr des Übergangs in trägt i 0,20 sek i msek. Eine AV-Überleitung ist blockmuster sein.

Es werden verschiedene Typen der schrieben und hat als distale Leitungsstörung von AV-Überleitungsstörung zweiten Grades unter- den hier besprochenen Formen die ungünstigste schieden: Man spricht von einem 2: Danach beginnt die Periodik von neuem mit einer kurzen Überleitungszeit.

In diesem Fall kann das Herz nur weiterschlagen, wenn sich ein neues Reizbildungszentrum etabliert, von dem aus die elektrische Erregung auf das Myokard geleitet wird Ersatzzentrum. Elektrokardiographische Kriterien eines totalen AV-Blocks sind: Diese Form bezeichnet man als trifaszikulären Block. Über die Schenkelblockierung und faszikulären Blockierungen selbst wird in den Lektionen 13 und 14 berichtet.

Das Herz kann bei einer totalen Blockierung der Erregungsüberleitung von den Vorhöfen auf die Kammern nur dann weiterschlagen, wenn sich ein neues Reizbildungszentrum Automatiezentrum bildet. Das primäre Automatiezentrum ist der Sinusknoten, dessen Impulse aber nicht auf die Herzkammern übergeleitet werden, wenn ein totaler AV-Block vorhanden ist. Da die im sekundären Automatiezen- der Kammern. Den peripheren totalen AV-Block im Sonderfall als Liegt der Blockadeort im His-Bündel oder noch trifaszikulärer Block erkennt man an folgenden weiter peripher im Sinne eines trifaszikulären charakteristischen Befunden Abb.

Es hat eine Frequenz von ca. Breite und deformierte Kammerkomplexe. Relativ rascher Ersatzrhythmus Frequenz ca. Relativ schmale und wenig deformierte Kam- pheren im His-Bündel oder in den Leitungsschen- merkomplexe. Diese theoretischen Überlegungen können durch elektrophysiologische Untersuchungen mit Registrierungen von His-Bündelelektrokardiogrammen verifiziert werden.

In dieser Region kann man elektrische Potentiale registrieren, die man zeitlich analysieren kann; somit lässt sich die Erregung, die das His-Bündel durchläuft, genau lokalisieren und klassifizieren. Auf nähere Einzelheiten der His-Bündel-Elektrokardiographie soll aber nicht weiter eingegangen werden. Das erste PQ-Intervall ist häufig bereits verlängert i 0,20 sek. Die distalste Blockadeform ist der trifaszikuläre Block.

Der AV-junktionale Rhythmus entsteht, wenn kein AV-junktionales Ersatzzentrum bei Ausfall atrialer Impulsbildung Sinusimpuls gebildet oder übergeleitet wird und Störungen der Impulsbildung auch keine ektope atriale Impulsbildung vorhanden ist, so dass die AV-junktionale Region als Abb. Von entscheidender Bedeutung ist die Lokalisation und Form der Ersatzrhythmus oder Knotenersatzrhythmus.

Man spricht dann von einer Frequenzdissoziation. Ein solcher tachykarder AV-junktionaler Rhythmus stellt eine besondere Form supraventrikulärer Tachykardien Lektion 24 dar. Die Befunde der AV-junktionalen Tachykardien, die den supraventrikulären Tachykardien zugerechnet werden, sind in Lektion 24 besprochen. Der initiale Anteil der P-Welle wird durch Kammern über das spezifische Erregungsleitungs- den rechten Vorhof und der terminale Anteil der system geleitet wird und zur Kontraktion des Her- P-Welle wird durch den linken Vorhof geprägt.

Ini- zens führt, entsteht normalerweise im Sinusknoten tialer und terminaler Teil der P-Welle sind allen- Sinusknotenautomatie als primäres Automatiezentrum. Der Impuls wird vom Sinusknoten auf falls durch eine kleine Kerbe getrennt Abb.

Die Dauer der P-Welle beträgt maximal 0,10 sek die Vorhofmuskulatur übergeleitet und breitet msek , die Amplitude beträgt maximal 0,25 sich über beide Vorhöfe aus.

Dabei wird zuerst mV. Die P- im Bereich des oberen rechten Vorhofs , dann Welle ist dann, analog zu den intraventrikulären Ist die intraatriale Erregungsausbreitung etwas später erreicht die Erregung den linken Vorhof und breitet sich auch über den linken Vorhof aus.

Normalerweise verschmelzen rechtsund linksatriale Erregungsausbreitung zur normalen P-Welle, einer halbrunden, glattpositiven Abb. P-sinistroatriale Erregungsausbreitungsstörungen, deformiert und Aortenklappenfehlern, bei dilatativer Kardiomyo- möglicherweise verbreitert. Die Vorhofleitungsstörung kann den rechten Vorhof, den linken Vor- pathie oder ischämischer Herzkrankheit zu finden.

Das P-sinistroatriale weist auf ein belastetes, über- hof oder beide Vorhöfe betreffen, je nach Art der dehntes, dilatiertes, hypertrophiertes, ischämisch zugrunde liegenden Herzerkrankung. Wenn man oder entzündlich geschädigtes linkes Vorhofmyo- elektrokardiographisch den Ort der Störung lokali- kard hin. Es 41 als spezifische Veränderung der P-Welle und klassifiziert die Veränderungen als P-dextroatriale, P-sinistroatriale oder P-biatriale.

Die Bezeichnung P dextroatriale P-pulmonale ist eher unglücklich, weil die Ursachen eines P-dextroatriale vielfältig sind und pulmonale Ursachen nur einen Grund für eine rechtsatriale Vorhofbelastung darstellen. Bei Vorliegen eines P-dextroatriale ist das rechte Vorhofmyokard belastet, hypertrophiert, dilatiert, ischämisch oder entzündlich geschädigt.

Die elektrokardiographischen Befunde eines P-dextroatriale sind gekennzeichnet durch: V1, V2 a P dextroatriale Abb. Da der initiale Anteil der P-Welle als Ausdruck der rechtsatrialen Depolarisation für die Veränderungen bei P-dextroatriale verantwortlich ist, kommt es nicht zu einer Verbreiterung von P. Die Bezeichnung P-mitrale ist aber nicht glücklich, weil Mitralklappenfehler nur eine Ursache für eine linksatriale Erregungsausbreitungsstörung neben mehreren anderen sind.

P zeigt sich doppelgipfelig in den Extremitätenableitungen, biphasisch mit breitem und tief negativem Anteil in V1 und terminal negativem Anteil auch in V2 Abb. Der linke Vorhof ist muskelstärker als der rechte mittlerer Druck im linken Vorhof 4—10 mmHg, im rechten Vorhof 1—5 mmHg , daher führt eine Erregungsleitungsstörung auch vermehrt zu einer Verzögerung der Erregungsausbreitung und zur Verbreiterung der P-Welle. Eine Schädigung des linken Vorhofs P-sinistroatriale geht mit einer Verbreiterung der P-Welle einher i 0,10 sek und zeigt in V1, häufig auch in V2 eine tiefe, breite und negative Endschwankung.

Erregungsleitung in Tawara-Schenkel und der Faszikel. Ist die Leitung im normen intraventrikulären Erregungsausbreitung rechten Schenkel komplett unterbrochen, so be- intraventrikuläre Erregungsausbreitungsstörung. Betrachtet man das Grundschema der Erregungsausbreitung, so wird klar, dass die Erregungsausbreitung grundsätzlich auf zwei unterschiedlichen Ebenen gestört sein kann: Gegenüberstellung der anatomischen Grundlagen und der charakteristischen elektrokardiographischen Befunde.

So ist beim bifaszikulären Linksschenkelblock die Prognose ungünstiger als beim proximalen kompletten Linksschenkelblock, ebenso wie die Prognose beim proximalen totalen AVBlock günstiger ist als beim peripheren trifaszikulären Block Lektion Weiterhin hat eine tiefer weiter distal gelegene Schädigung im Bereich des Myokards eine schlechtere Prognose als die höher weiter proximal gelegene Störung im Be- gleichzeitige Blockade beider Faszikel.

Das End- reich der Erregungsleitungs-Schenkel. Wenn der Weg bis zum kompletten Linksschenkelblock über die Blockade der ausbreitung im Bereich der Tawara-Schenkel entsteht das typische Bild eines kompletten Schenkel- linken Faszikel geht, also ein linksanteriorer LAH blocks.

Der Schenkelblock ist elektrokardiogra- und ein linksposteriorer LPH Hemiblock vorlie- phisch durch folgende Kriterien gekennzeichnet gen, so bezeichnet man dieses als bifaszikulären Abb. Die Unterscheidung ist keineswegs nur eine elektrophysiologische Spielerei, es gibt vielmehr ein Gesetz, das bereits bei der Besprechung des AV-Blocks vorgestellt wurde: Der QRS-Komplex ist typisch deformiert: Dadurch ist die endgültige Negativitätsbewegung erheblich verspätet, was auch zur Definition eines Schenkelblockes herangezogen wird.

In diesen Fällen findet man aber flachte T-Welle Lektion Dieses ist daher nicht Zeichen einer etwaigen Ischämie. In den Extremitätenableitungen spie- nicht typisch Schenkelblock-artig deformiert Abb. Die Störungen des Myokards, die diesem elek- und aVL wider. Manchmal findet man Aus H.

Das Auftreten von Schenkelblöcken ist dadurch charakterisiert, dass die Ventrikel nacheinander und nicht gleichzeitig erregt werden. Elektrokardiographisches Zeichen jeder Schenkelblockierung ist die Verbreiterung des QRSKomplexes, die bei inkompletten Blockierungen 0,10—0,11 sek — msek und bei kompletten Blockierungen j 0,12 sek j msek beträgt. Ein LSB ist gekennzeichnet durch eine Depolarisation des Septums von rechts nach links und eine Aktivierung des linken Ventrikels vom rechten Ventrikel.

Da die linke Leitungsbahn in diesem Fall Reihe von Störungen der Erregungsleitung und nicht gänzlich wie etwa beim kompletten Links- Erregungsausbreitung am Herzen kennen gelernt Erregungsleitungs- oder Reizleitungsstörungen: Erregungsausbreitungsstörungen in der Vorhofmuskulatur intraatriale Erregungsausbreitungs- oder Vorhofleitungsstörungen. Erregungsleitungsstörungen in den Kammerschenkeln Schenkelblock.

Erregungsausbreitungsstörungen im Ventrikelmyokard intraventrikuläre Erregungsausbreitungsstörungen. Es gibt, wie das Schema zeigt, noch einen weiteren Bereich, in dem Störungen der Erregungsleitung klinisch vorkommen können: Die Leitungsfaszikel faszikulärer Block Abb. Der linke Leitungsschenkel teilt sich in ein vorderes Bündel linksanteriorer Faszi- kel und ein linkes hinteres Bündel linksposteriorer Faszikel.

Der linksanteriore Hemiblock ist relativ häufig, da der linksanteriore Faszikel kleiner und schmaler ist, demgegenüber ist der linksposteriore Hemiblock viel seltener. Auch wenn der rechte Leitungsschenkel RSB und einer der linken Faszikel blockiert ist, spricht man von einem bifaszikulären Block, z. Wenn auch die dritte noch verbleibende msek. Daher kann man die leichte Zunahme der Leitungsbahn ausfällt, so entsteht ein trifaszikulä- QRS-Dauer, bedingt durch den faszikulären Block, rer Block.

Damit ist die Überleitung von den Vorhöfen auf die Kammern vollständig unterbrochen, es resultiert ein totaler AV-Block, und zwar vom peripheren Typ mit allen Konsequenzen. Darüber ist schon in Lektion 10 berichtet worden. Die elektrokardiographischen Befunde der Unterbrechung des linksanterioren und des linksposterioren Faszikels sind typisch: Die Abgrenzung des linksposterioren Hemiblocks muss vor allem gegenüber einer Rechtsherzbelastung und einem 49 Abb.

Merke Ein linksanteriorer Hemiblock wird durch eine Blockierung des vorderen, oberen Faszikels des linken Schenkels hervorgerufen. Ist der anteriore Faszikel blockiert, wird der linke Ventrikel über den posterioren Faszikel aktiviert: Dieses führt zu einer Achsenabweichung nach links. Der linksposteriore Hemiblock ist eine Blockierung des posterioren Faszikels des linken Schenkels. Ist der linksposteriore Faszikel blockiert, läuft die Erregung über den anterioren Faszikel; dieses führt zu einer Achsenabweichung nach rechts.

Vorderwandinfarkt Linksherzhypertrophie Linksanteriorer Hemiblock s. Rechtsherzbelastung V2 Linksanteriorer Hemiblock s. Lektion 14 mit EKG-Beispiel Abnorme Thoraxkonfiguration Emphysem, Kyphoskoliose, Adipositas Beide Phänomene können gleichzeitig bei einer ab- V3 normen Thoraxkonfiguration und einem linksanterioren Hemiblock vorkommen, sie können auch einmal konstitutionell bedingt sein, also bei völlig V4 gesunden Probanden auftreten, und sie können durch einen nicht exakten Elektrodensitz vorgetäuscht werden: V5 Bei einer gestörten R-Progression ist die wichtigste Frage, ob es sich um einen abgelaufenen Vorder- wandinfarkt handelt.

Hierfür sind einige zusätzliche Befunde bedeutsam: Ein abgelaufener Vorderwandinfarkt ist sicher, wenn der gestörte R-Aufbau mit Q-Zacken in den vorderen und mittleren Brustwandableitungen einhergeht Abb. Ein abgelaufener Vorderwandinfarkt ist wahrscheinlich, wenn ein R in den vorderen und Vorderwandinfarkt Linkshypertrophie Abb.

Hinweisend auf einen Vorderwandinfarkt ist herzhypertrophie vor, wenn diese so ausgeprägt auch der Befund einer Störung der intra- ist, dass das Potential ganz auf die seitlichen Brust- ventrikulären der wandableitungen hin abgelenkt wird. In diesem Übergangsableitung, das ist die Brustwand- Erregungsausbreitung in Fall findet man auch andere Zeichen der Linksherz- ableitung am Rand der Infarktzone.

Weiterhin ist für Linksherzhypertrophie typisch, cken: Ein Vorderwandinfarkt ist eher unwahrscheinlich, phie vorliegt. Die Kriterien für Rechtsherzbelastung oder Rechtsherzhypertrophie werden in Lektion 18 dennoch nicht ausgeschlossen, wenn der R-Aufbau besprochen.

Hier liegt dann eher eine andere Ursache durch die Eigenart der Erregungsausbreitung bei für die verzögerte R-Progression vor. S-Persistenz sind Zeichen einer ventrikulären Erregungsausbreitungsstörung: Beide manifestieren sich in den Brustwandableitungen V1—V6.

Störungen der R-Progression weisen vor allem auf Infarkt und Hypertrophie hin, kommen aber häufig auch bei abnormer Thoraxwandkonfiguration vor. Auf korrekten Elektrodensitz ist stets zu achten. Bei S-Persistenz ist stets an eine Rechtsherzbelastung zu denken. Veränderungen von ST-Strecke und T-Welle muss man als Erregungsrückbildungsstörungen zunächst beschreiben und dann deuten.

Die Ausmessung tativ ausgemessen. Wichtig ist neben der absoluten erfolgt in der Regel in der Ableitung mit der maximalen Abweichung der ST-Strecke und wird ent- Lektion 4. Daraus lassen sich Hinweise auf die regionale Zuordnung der Veränderungen ableiten Lektion 2: Bestimmung von T-Gipfel bzw. Morphologische Veränderungen jeder Art, metabolische Störungen, medikamentöse Einflüsse, sogar tageszeitliche Schwankungen im vegetativen Tonus können die Ursache sein.

Spezifische Erregungsrückbildungsstörungen sind für bestimmte Ursachen so charakteristisch, dass man vom EKG her die spezielle Ursache als wahrscheinlich annehmen kann. Im Folgenden werden die wichtigsten und häufigsten spezifischen Erregungsrückbildungsstörungen besprochen: ST-Hebung bei Infarkt Regional: Unspezifische Erregungsrückbildungsstörungen lassen elektrokardiographisch auf keine spe- Abb.

Diffuse ubiquitäre Verteilung die Entzündung ist nicht an ein Koronarversorgungsgebiet gebunden Abb. Gleichzeitige Verkürzung der QT-Dauer. Koronararterie Diffuse nicht dem Muster der Koronarversor- Perikard Digitalis kann aber auch ganz unspezifische gung folgende Verteilung der Veränderungen. Die Pfeile bezeichnen die Entwicklungsrichtung des pathologischen Komplexes.

Beweisend ist letztlich nur die Normalisierung nach Abklingen der DigitalisWirkung. Erregungsrückbildungsstörungen bei Hypertrophie Die charakteristischen Befunde von links-, rechtsund biventrikulärer Hypertrophie werden im De- Abb. Dazu gibt es eine wichtige Differenzialdiagnose: An dieser Stelle soll Den so genannten Halbseiteneffekt von Digitalis: Sie erscheinen regional und täuschen eine Links- mit Übergang in präterminal negative, abge- herzschädigung vor.

Dieses kann zu einer Fehl- flachte T-Wellen Abb. Regionale Verteilungen der betroffenen EKG- Es gibt nur eine Beweisführung, welche beim digi- Ableitungen entsprechen den zugeordneten talisierten Patienten mit Hypertrophie elektro- Ableitungen des betroffenen hypertrophierten kardiographisch eine Linksherzschädigung vom Ventrikels: Die Erregungsrückbildungsstörungen bei Hypertro- Erregungsrückbildungsstörungen bei Schenkelblock phie zeigen an, dass es bereits zu einer Schädigung Es wurde bereits in Lektion 13 darauf hingewiesen, des hypertrophierten Ventrikels gekommen ist, dass eine pathologische Depolarisation bei Schen- also bei Linksherzhypertrophie zur Linksherz- kelblockbild zwangsläufig zu einer pathologischen schädigung oder bei Rechtsherzhypertrophie zur Rechtsherzschädigung.

Die Schädigung des hyper- Repolarisation führen muss. Eine ST-Strecken-Senkung ist beim Patienten mit bestehendem Schen- trophierten Ventrikels, an der eine Ischämie infolge kelblockbild ein charakteristischer Befund, diese der Hypertrophie pathogenetisch beteiligt ist, ST-Strecken-Senkung darf nicht als Zeichen einer beginnt subendokardial; daher findet man eine Ischämie gewertet werden.

Erregungsrückbildungsstörungen bei Präexzitationssyndrom Die Mechanismen von Präexzitationssyndromen werden in Lektion 24 vorgestellt. Ein charakteristischer Befund aller Präexzitationssyndrome ist die Schenkelblock Abb.

Als Folge der veränderten Depolarisation kommt es auch zu einer veränderten Repolarisation, was sich in charakteristischer Weise als ST-Strecken-Senkung manifestiert. In der Regel vorbekanntes Krankheitsbild. Für die Interpretation des Elektrokardiogramms ist eine qualitative und quantitative Analyse notwendig sowie eine regionale Beschreibung, welche EKG-Ableitungen betroffen sind.

Eine ST-Hebung ist auch bei akuter Perikarditis zu beobachten: Hier finden sich ST-Hebungen, die typischerweise aus dem aufsteigenden S des QRS-Komplexes hervorgehen, und die in der Regel ubiquitär zu beobachten, zumindest keinem bestimmten Koronarareal zuzuordnen sind.

Dieses Unterscheidungsmerkmal ist zwar typisch, aber nicht absolut zuverlässig. STStrecken-Senkungen verlaufen aszendierend, deszendierend, muldenförmig oder horizontal und können vielfältige Ursachen haben Ischämie, Hypertrophie, Schenkelblock, medikamentös bedingt, unspezifisch.

Veränderungen der T-Welle sind ebenfalls nur z. Häufig ist die T-Welle bei vagotoner Kreislauflage hoch positiv. Auch T-Negativierungen können vielfältige, unspezifische Ursachen haben. Anders ausgedrückt sind ST-T-Veränderungen beim digitalisierten Patienten häufig nicht sicher zu beurteilen. Die QT-Zeit wird zunächst als abso- gesetzt. Es besteht also ein geringfügiger Unterschied zwi- Sie können angeboren oder erworben sein aber auch sporadisch auftreten. Auslösend für die klinische Symptomatik können seelische oder körperliche Belastungen sein; die Anfallsdauer variiert Abb.

Kardiale und andere nicht kardiale Ursachen von QT-Zeit-Verlängerungen werden eher selten beobachtet. Bei dem autosomal-rezessiv vererbten Syndrom sind die heterozygoten Merkmalsträger entweder klinisch unauffällig oder zeigen nur geringfügige Veränderungen der QT-Zeit. Diese Form des QT-Syndroms wird autosomal-dominant vererbt. Klinisch auffällig werden Patienten mit angeborenem QT-Syndrom vor allem durch synkopale Anfälle, die am häufigsten in der frühen Kindheit beginnen, in manchen Fällen ist die Symptomatik weniger deutlich und es werden lediglich Phasen von Schwindel oder Palpitationen beobachtet.

Hier spielen vor allem Antiarrhythmika eine entscheidende Rolle. Sie kann spontan terminieren, aber men Verlängerung der Aktionspotentialdauer her- auch persistieren und in Kammerflimmern degene- vorgerufen wird, ist durch typische EKG-Kriterien rieren. Erworbene QT-Syndrome können kardiale oder extrakardiale Ursachen haben und werden vielfach durch Antiarrhythmika hervorgerufen.

Demgegenüber sind Hypertrophien Charakteristischer Lagetyp durch Abweichung durch Volumenbelastung eher seltener, als Ursa- der elektrischen Herzachse infolge Form- und che sind hier vor allem die Insuffizienz von Aorten- Lageänderung des hypertrophierten Herzens, Abb. Linksventrikuläre Hypertrophie und durch hypertrophiebedingte 65 Massen- zunahme der Herzmuskulatur. Hohe R-Amplituden durch Vermehrung der Muskelmasse. Je nachdem, welche Kammer von der Mehrbelastung betroffen ist, unterscheidet man eine linksventrikuläre Hypertrophie, eine rechtsventrikuläre Hypertrophie und eine biventrikuläre Hypertrophie.

Linksventrikuläre Hypertrophie Bei der linksventrikulären Hypertrophie kommt es zu einer Drehung der Herzachse nach links, so dass in der Regel ein Linkstyp oder überdrehter Linkstyp vorliegt Abb. V6 wird als Sokolow-Lyon-Index bezeichnet. Erreicht der Sokolow-Lyon-Index einen Wert Weitere Zeichen der Linksherzhypertrophie sind eine Verzögerung des oberen Umschlagpunktes in j 3,5 mV, so ist dieses als Zeichen für eine links- V6 um 0,06 sek oder mehr gemessen vom Beginn ventrikuläre Hypertrophie anzusehen.

V5 und V6 analysiert. Rechts- vorliegt Bei schweren Formen der rechtsventrikulären Abb. Bei diesen Patienten kommt es deszendierender Verlauf. Als Rechtsverspätung bezeichnet Bild einer biventrikulären Hypertrophie vorliegt man dabei eine abnorme Verlängerung des In- Abb. Folglich kann eine biventrikuläre Hypertro- Biventrikuläre Hypertrophie Biventrikuläre Hypertrophien sind häufig Ausdruck phie im Elektrokardiogramm ohne charakteristische Befunde einhergehen.

Häufig überwiegen die schwerer kardialer Erkrankungen, bei denen es zu- elektrokardiographischen Zeichen der Linkshyper- nächst zur Hypertrophie einer Kammer und dann trophie, die aber verbunden sind mit Befunden, die bei linksventrikulärer Hypertrophie nicht beobachtet werden: V5 Nicht typischer Lagetyp: Steiltyp, Rechtstyp oder überdrehter Rechtstyp. Überwiegen die elektrokardiographischen Zeichen der Rechtshypertrophie, sind folgende Befunde für das Vorliegen einer zusätzlichen Hypertrophie der linken Kammer verdächtig: Bei der Linksherzhypertrophie ist die elektrische Herzachse zunächst normal, bei zunehmender Hypertrophie dreht sie gegen den Uhrzeigersinn nach links.

Die ST-Strecke verändert sich mit zunehmender Hypertrophie, ist abgesenkt mit konvexer Seite nach oben. Die Rechtsherzhypertrophie ist durch Zunahme der Muskelmasse des rechten Ventrikels gekennzeichnet, so dass mit zunehmender Hypertrophie eine Achsenabweichung nach rechts auftritt.

Oft findet man in V1 und V2 eine Verspätung des oberen Umschlagpunktes, bzw. Die Beurteilung von muskelspezifische Troponine verändert. In dieser Lektion zeigen wir die elek- tion 20 dargestellt.

Das Kanal-Elektrokardiogramm ermöglicht ein exaktes Abbild der Ausdeh- trokardiographischen Phänomene des klassischen nung des Myokardinfarktes. Es gibt Veränderungen beim klassischen transmuralen weiterhin Infarktformen, die traditionellerweise als akuten Myokardinfarkt mit Ausbildung von ST- nicht transmuraler akuter Myokardinfarkt intramuraler oder muraler oder Schichtinfarkt bezeich- Strecken-Elevationen und pathologischen Q-Zacken beschrieben.

Der weitere Ablauf, der postakut net wurden und dadurch charakterisiert sind, dass zu einer elektrokardiographischen Stadieneintei- sich keine pathologischen Q-Zacken herausbilden. Jedes Stadium geht mit charakteristischen elektrokardiographischen Befunden einher: Die Pfeile kennzeichnen den Vektor der elektrischen Erregung, der auf das Infarktgebiet gerichtet ist.

Die T-Welle ist während des akuten Infarktstadiums nicht immer nachweisbar bzw. Beim akuten transmuralen Infarkt kommt es zwischen gesundem Gewebe und Infarktareal zu Potentialdifferenzen, und der Vektor der elektrischen Erregung ist auf das Abb. Alle Ableitungen, die über dem Infarktgebiet liegen, zeigen daher ST-Hebungen, während die dem druck einer beträchtlichen subendokardialen Infarktgebiet gegenüberliegenden Ablei- tungen reziproke ST-Senkungen aufweisen Abb.

Zwischenstadium und Folgestadium Diese kann sich zu einer spitz-negativen Das Zwischenstadium eines Myokardinfarktes be- T-Welle weiterentwickeln, kann aber auch als präterminal negatives T mit vorangehender des- ginnt, falls keine Intervention mit dem Ergebnis zendierender ST-Streckensenkung längerfristig einer persistieren.

Dieses Stadium ist gekennzeichnet durch charakteristische elektrokardiographische Befun- Endstadium de, die in den Ableitungen zu beobachten sind, die dem Infarktareal zugeordnet werden können Das Endstadium eines Myokardinfarktes geht mit der Konsolidierung der Infarktnarbe einher und Abb. In den Brustwandableitungen ist als Zeichen eines Abb.

Verlust eines R Abb. Neben qualitativen Befunden zur Diagnosesicherung erlaubt es, Ausdehnung und Alter des Infarktes festzulegen. Neue elektrokardiographische Einteilung akuter Myokardinfarkte Definition: Neuerdings Troponin-positiver akuter Angina pectoris ist ein Infarkt-Patient!

Im Zusammenhang mit der Definition dieser Infarktform ist es wichtig, dass diese nicht verbindlich an bestimmte EKG-Kriterien gebunden ist. Infarktlokalisation Das Elektrokardiogramm erlaubt bei genauer Be- derwandspitzeninfarkt kommt es zu verschiede- trachtung der 12 Ableitungen eines Oberflächen- nen elektrokardiographischen Bildern.

Ein umschriebener, distal lokalisierter Vorderwandinfarkt ist der supraapikale Vorderwandinfarkt. Direkte elektrokardiographische Veränderungen findet man in V1—V3. Die Extremitätenableitungen zeigen keine Veränderungen Abb. In dieser Lektion werden die elektrokardiographischen Befunde der verschiedenen Infarktlokalisationen im Einzelnen vorgestellt. Vorderwandinfarkt Dies ist ein linksventrikulärer Infarkt, der in der Regel durch Verschlüsse des Ramus interventricularis anterior oder eines seiner Äste bedingt ist.

Der diaphragmalen inferioren Wand und der posterioren Wand. Beide Anteile der Hinter- Posteriorer Infarkt wand können infarzieren, wesentlich häufiger im Bei posterioren Infarkten ist die hintere, der Wir- Bereich der diaphragmalen inferioren Wand als belsäule zugewandte Wand des linken Ventrikels im Bereich der posterioren Wand. Die Bezeichnung betroffen Abb. Da dieser Region keine direkt Hinterwandinfarkt, die allgemein gebräuchlich ist, wird synonym mit dem diaphragmalen inferioren Infarkt gebraucht, obwohl diese Bezeichnung streng genommen nicht exakt ist Abb.

Seltener sind isolierte Lateralinfarkte. Die elektrokardiographischen Ver- Ventrikels lassen sich isolierte rechtsventrikuläre Infarkte im EKG nur selten nachweisen, rechtsven- änderungen sind gut fassbar, da der Lateralwand trikuläre Beteiligungen finden sich dagegen bei in- des linken Ventrikels die Ableitungen I, aVL und ferioren Infarkten häufiger.

Die rechtsventrikuläre V5 und V6 direkt zugeordnet werden können. Bei Infarzierung macht sich insbesondere durch ihre Infarkten in diesem Bereich finden sich daher in hämodynamischen Auswirkungen bemerkbar. Neben der exakten Diagnose hat die Erkennung einer rechtsventrikulären Infarzierung, entweder allein oder als Mitbeteiligung anderer Infarkte, auch therapeutische Konsequenzen.

I, aVL, V5, V6. Transmuraler Vorderwandinfarkt im Zwischenstadium a. Transmuraler Hinterwandinfarkt im Folgestadium s. Transmuraler Vorderwandinfarkt im Endstadium s. In den gleichen Ab- nale. Pathophysiologisch kommt es zu einer abrupten Überlastung des rechten Ventrikels. Im Elektrokardiogramm kommt es durch die plötzliche Rechtsbelastung zu einer Drehung des Herzens und damit zu einer Lagetyp-Änderung: Neben der abrupten Drehung des Herzens nach rechts und hinten kommt es zu einer Belastung des rechten Ventrikels, die in Form einer intraventrikulären Erregungsausbreitungsstörung sichtbar wird, d.

Rechtsbelastung mit intraventrikulärer Erregungsausbreitungsstörung rsrl Konfiguration, rSRl-Konfiguration in V1, V2 und rechtspräkordiale Erregungsrückbildungsstörungen. Auch eine massive Lungenembolie kann ohne oder mit lediglich unspezifischen EKGVeränderungen einhergehen. Verminderung der Fortleitung elektri- postoperativ, traumatisch, ur- ämisch, immunologisch, maligne. Die Erkrankung scher Ströme durch Flüssigkeit Abb. Die Nie- kann akut und chronisch verlaufen.

Die Myokardi- derspannung Niedervoltage ist dabei definiert tis beruht am häufigsten auf einer erregerbedingten Viren, Bakterien oder autoimmun bedingten Entzündung. Das rungen, die in 3 Stadien ablaufen: Dieses Unterscheidungsmerkmal ist allerdings nicht obligat. Die Ausbildung einer kleinen J-Welle ist möglich. Der QRS-Komplex selbst ist nicht verändert. Hierzu dient in erster Linie die Echo- im Elektrokardiogramm liegen isoelektrisch ver- kardiographie.

Die T-Negativie- Nach Abklingen der akuten Symptomatik Stunden rungen nehmen meistens allmählich ab, und nach bis Tage kommt es zur Ausbildung elektrokardio- Jahren können wieder positive T-Wellen vorliegen.

Allerdings können nach Perikarditis auch dauerhaft Aus H. Perikarditis und Myokarditis Normal Myokarditis Im Gegensatz zu den eben vorgestellten charakteristischen elektrokardiographischen Befunden bei akuter und chronischer Perikarditis sind die elektrokardiographischen Veränderungen bei der Myokarditis nicht einheitlich.

Die Lokalisation dieser elektrokardiographischen Veränderungen lässt sich nicht dem Versorgungsgebiet einer Koronararterie T-Negativität terminal zuordnen, die Veränderungen werden in der Regel in den linkspräkordialen Ableitungen V2—V6 nachgewiesen Abb.

Wesentlich häufiger finden sich neu aufgetretene Herzrhythmusstörun- Abb. Die pathologischen elektro- negative T-Wellen bestehen bleiben. Differenzial- kardiographischen Befunde halten in der Regel diagnostisch bedeutsam ist der Befund, dass in nur relativ kurz an und hinterlassen meistens allen Stadien der Perikarditis ein völlig unauffälliger QRS-Komplex vorliegt im Gegensatz zum keine dauerhaften EKG-Veränderungen.

Myokarditis Merke Elektrokardiographische Befunde einer akuten und chronischen Perikarditis sind: ST-Hebung in Extremitäten- und Brustwandableitungen akut. Elektrokardiographische Befunde einer Myokarditis sind: Erregungsbildungsstörungen supraventrikuläre und ventrikuläre Rhythmusstörungen.

Mit zunehmender Senkung Spiegels gezogen werden können. Mit zunehmendem Kalium-Spiegel Dauer findet sich in der Regel nicht. Bei weiterer Erhöhung des Kalium-Spiegels kommt es zu einer weiteren Verzögerung der intraventrikulären Erregungsausbreitung und die Repolarisation beginnt bereits zu einem Zeitpunkt, zu dem die Depolarisation der Ventrikel noch nicht abgeschlossen ist.

Daher findet man bei solchen Hyperkaliämien eine T-Welle kurz nach bzw. Auch bei Hypokaliämie finden sich charakteristische elektrokardiographische Befunde, die Rück- Abb. Die elektrokar- Magnesium-Stoffwechsel diographischen Veränderungen sind diskret und Elektrokardiographische Veränderungen sind bei spezifische Befunde einer Hyperkalzämie gibt es nicht. Elektrokardiographische Befunde der Hypokaliämie sind: Senkung der ST-Strecke deszendierend horizontal. Abflachung der T-Welle leichte Hypokaliämie.

Verkürzung der QT-Zeit ein nicht immer verlässliches Zeichen. Elektrokardiographische Zeichen der Hypokalzämie sind: Supraventrikuläre Extrasystolen 93 Lektion 24 Supraventrikuläre Extrasystolen, supraventrikuläre Tachykardien Supraventrikuläre Extrasystolen Supraventrikuläre Rhythmusstörungen kommen als supraventrikuläre Extrasystolen supraventrikuläre Tachykardien Vorhofflimmern und Vorhofflattern Lektion 25 vor.

Extrasystolen sind Extraschläge, die in einen vorliegenden Grundrhythmus vorzeitig einfallen und diesen stören. Supraventrikuläre Extrasystolen sind meistens durch eine vorzeitig einfallende P-Welle gekennzeichnet, die häufig deformiert ist.

Eine kompensatorische Pause postextrasystolische Pause wird in I unidirektionaler Block der Regel nicht beobachtet. Die Morphologie der Ba hn 1 der Extrasystole abhängig z. Elektrokardiographische Charakteristika supraventrikulärer Extrasystolen: Vorzeitiger Einfall der P-Welle.

Leichte Deformierung der P-Welle. Keine kompensatorische postextrasystole Pause. Supraventrikuläre Tachykardien sind im Erwachsenenalter am häufigsten durch AV-Knoten- Reentry- Tachykardien und Tachykardien bei akzessorischen Leitungsbahnen bedingt. Tachykardien, deren Ursprünge in der Vorhofmuskulatur liegen, bezeichnet man als ektope Vorhof- oder ektop atriale Tachykardien.

Voraussetzung für eine kreisförmige Erregung ist die unidirektionale eine kreisförmige Erregung vorliegt, die sich selbst Blockierung einer der beiden Leitungswege Bahn unterhält Abb. Tachykardien bei akzessorischen Leitungsbahnen wurden erstmals von Wolff, Parkinson und White beschrieben. Bei diesem Präexzitationssyndrom liegt eine zusätzliche atrioventrikuläre Muskelverbindung vor, die den Impuls, der im Sinusknoten gebildet wird, auf die Kammern überleitet Abb.

Der träge Anstieg, der auch zu Aus H. Durch die frühzeitige und abnorme Depolarisation kommt Abb. QRS-Komplexe herum laufen, d. Antidrome Tachykardien sind Aus H. Pathophysiologisch liegt den ektop atrialen Tachykardien in der Regel eine abnorme Au- V1 tomatie zugrunde, kreisförmige Erregungen als Ursache der Tachykardien sind seltener vorhan- II den. Da die Erregung im Vorhof gebildet wird und über eine frühzeitige Vorhofdepolarisation auf die Kammern über das spezifische Erregungsleitungssystem geleitet wird, findet sich bei ektop atrialen Tachykardien eine frühzeitige und abnorm konfigurierte P-Welle, die vor dem QRS-Komplex liegt.

Häufig sind die P-Wellen negativ, da viele atriale Tachykardien aus kaudalen Abschnitten der Vorhöfe ihren Ursprung nehmen. Bei ektop atrialen Tachykardien folgt der normale Anschluss an das spezifische Erregungsleitungssystem, die QRS-Kom- durch breite QRS-Komplexe i msek ge- plexe sind also regulär, normal breit und nicht kennzeichnet und durch P-Wellen, die ebenfalls schenkelblockartig deformiert.

Elektrokardiographische Charakteristika supraventrikulärer Extrasystolen: Ref legal event code:

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Als Grunderkrankung lag bei der Patientin eine arterielle Hypertonie vor. Der Begriff "Acrylate" wird verwendet, um lineare, nicht quervernetzte Copolymere zu beschreiben, die Kombinationen von Acrylsäure, Methacrylsäure und deren einfachen Estern enthalten.

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