Klassische Außenhandelstheorien

Deutschland ist der größte Sünder

Inhaltsverzeichnis.

Kerngedanke. Im Artikel Ricardo-Modell#Beispiel wird der komparative Kostenvorteil nach dem Ricardo-Modell für zwei Länder mit zwei Produkten anschaulich dargestellt. Als Handel wird die wirtschaftliche Tätigkeit des Austauschs von materiellen oder immateriellen Gütern zwischen Wirtschaftssubjekten von der Produktion bis zum Konsum oder einer anderweitigen Güterverwendung bezeichnet.

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In den Industrieländern wurde dies zuweilen als Chance gesehen: Auf Ricardos Theorie der komparativen Vorteile aufbauend sollten die Länder auf Anbau für den Export oder Industrialisierung setzen und ihre Nahrungsmittel importieren. Kenia hat eine zweigeteilte Landwirtschaft. Als die grüne Revolution nach Kenia kam, wuchs die Produktivität zunächst um 4 Prozent im Jahr, genauso viel wie in Asien. Die Ursachen lagen zum einen an korrupten Regierungen, die etwa Preise zu ihrem eigenen Wohl manipulierten, zum anderen daran, dass das Saatgut der grünen Revolution nicht an die Verhältnisse in Afrika angepasst wurde: Als dann die Düngerpreise im Gefolge der Ölkrise stiegen und die Regierungen der Industrieländer nicht länger gewillt waren, Dünger zu subventionieren die Anhänger des freien Marktes, die darauf hinwiesen, dass diese Subventionen das Entstehen einer lokalen Düngemittelindustrie verhinderten, hatten sich - wohl auch unter dem Einfluss steigender Ausgaben für Energie und der Frustration über die Korruption in den Empfängerländern - durchgesetzt , brach die Grüne Revolution in Kenia zusammen.

Dort, wo sich wie in Asien die Grüne Revolution sich durchgesetzt hat, hat sie die Erträge zum Teil verdoppelt, nach manchen Schätzungen verdanken bis zu Millionen Menschen ihre Ernährung der Grünen Revolution.

Auch hierfür gab es jedoch einen Preis: In vielen dieser Gebiete, etwa im Punjab, dem indischen Brotkorb, in dem auf 1,5 Prozent der Fläche Indiens 20 Prozent des indischen Weizens und 12 Prozent des indischen Reises erzeugt werden, ist heute das Grundwasser abgesunken und mit Pestiziden verseucht. Aber zahlreiche Bauern haben sich auch derart für Saatgut, Dünger und Pestizide verschuldet, dass viele im Selbstmord den einzigen Ausweg sahen - Schätzungen reichen bis zu In den Ländern, wo die Grüne Revolution gescheitert ist, setzten die Geberländer wieder auf den Anbau von Exportgütern , wenn sie sich überhaupt noch um die Landwirtschaft kümmerten.

In Kenia setzten sie, nachdem in den frühen er Jahren die brasilianischen Kaffeeplantagen durch Kälte geschädigt waren, auf den Anbau von Kaffee. Dies tat allerdings auch Vietnam, und der vietnamesische Robusta-Kaffee war zwar schlechter als der kenianische Arabica-Kaffee - aber billiger. Das Überangebot führte zu sinkenden Preisen, und da Kaffee wenig preiselastisch ist nach der Theorie der Ökonomen sollten sinkende Preise zu steigendem Verbrauch führen und dieser wieder zu steigenden Preisen führen; Kaffeetrinker trinken aber in der Regel nicht mehr, wenn Kaffee billiger wird und auch das Überangebot nicht einfach reduziert werden kann die teuer zur Produktionsreife gebrachten Bäume produzieren ja weiter , blieben die Preise dauerhaft niedrig.

Diese Situation ist typisch für zahlreiche Exportpflanzen, und die Anhänger des freien Marktes sehen dies als natürlichen Prozess, bei dem die schwächeren Anbieter aus dem Geschäft aussteigen.

Die amerikanische Hilfsorganisation U. Dieser Anbau ist jedoch fest in das globale Handelssystem eingebunden, und leidet daher unter dem Preisdruck des Handels und steigenden Qualitätsanforderungen, die von Kleinbauern nicht zu erfüllen sind. Insbesondere leidet der Sektor aber unter steigenden Treibstoffkosten die Ware wird per Flugzeug transportiert , was wiederum seine Zukunft in Frage stellt. Die Kleinbauern haben zudem besonders unter der Praxis der Industrieländer gelitten, ihre mit Garantiepreisen geförderte Überschussproduktion mit weiteren, "Exporterstattungen" genannten Subventionen in Entwicklungsländer zu exportieren.

So landen noch heute die Hähnchenkarkassen und -flügel, die wir nicht essen wollen, in Westafrika - und sorgen für Preise, die örtliche Erzeuger in die Pleite treiben.

Mitunter wird die Politik - nach europäischem und amerikanischem Vorbild - von den Staaten selbst betrieben, etwa in Indien, das ebenfalls landwirtschaftliche Erzeugerpreise subventionierte. China und die Golfstaaten zu verkaufen - in der Hoffnung, dass diese die Produktion erhöhen und Devisen ins Land bringen. Dabei setzten Experten heute eigentlich wieder auf die Förderung von Kleinbauern, denn diese leiden besonders unter dem Hunger auf der Welt, siehe den folgenden Kasten.

Weltweit sind etwa Millionen Menschen unzureichend ernährt ; Meist liegt Hunger nur in Krisenregionen an Nahrungsmangel. Viele Länder, in denen gehungert wird, sind Lebensmittelexporteure. Auch heute hungern Menschen in vielen Ländern vor allem deshalb, weil ihre eigene Ernte nicht fürs ganze Jahr oder eine ausgewogene Ernährung reicht und sie kein Geld haben, das Fehlende dazu zu kaufen.

Im Jahr versprach die internationale Staatengemeinschaft in den Millennium- Entwicklungszielen , den Anteil der hungernden Menschen an der Gesamtbevölkerung bis zum Jahr zu halbieren. In nahezu der Hälfte der Länder wurde dieses Ziel nicht erreicht. Rückschläge gab es zwischenzeitlich insbesondere durch steigende Preise für Grundnahrungsmittel, die in vielen Ländern zu Unruhen führten - Anfang in Mexiko, in Burkina Faso, Bangladesch, Ägypten, Haiti - und nach Angaben der Weltbank in weiteren 29 Ländern Um den Kleinbauern zu helfen, setzen internationale Organisationen wie die Welternährungsorganisation FAO wieder auf die Landwirtschaft: Ebenso ist Abkehr von der Ideologie des freien Marktes zu beobachten, da klar ist, dass Kleinbauern aus Entwicklungsländern hier keine Chance gegen die subventionierte Landwirtschaft aus den Industrieländern, die zudem von einer hervorragenden Infrastruktur profitiert, haben: Was die Kleinbauern anbauen sollten, ist allerdings umstritten: Die Bill und Melinda Gates Stiftung etwa setzt auf Saatgut, das durch Genmanipulation an die Verhältnisse in Afrika angepasst wird; andere warnen, dass dabei die Gefahr besteht, die Fehler der grünen Revolution zu wiederholen, und sich die Arbeit daher auf die Verbesserung der Bodenqualität konzentrieren sollte.

Dass den armen Ländern der Kampf gegen den Hunger gelingt, ist nicht nur ein moralisches Muss in einer Welt, in der es eigentlich genug zu essen gäbe, sondern liegt auch in unserem eigenen Interesse: In einer globalisierten Welt wird der Hunger nicht zunehmen, ohne dass wir dieses ebenfalls spüren. Die Ertragssteigerung der industrialisierten Landwirtschaft kam vor allem durch eine massive Steigerung der Inputs Düngemittel, Maschineneinsatz zustande.

Diese und die Globalisierung der Landwirtschaft führte aber auch dazu, dass die Landwirtschaft heute ebenso von billigem Öl und Gas für Treibstoffe und zur Herstellung von Düngemitteln abhängig ist wie der Rest der Industriegesellschaft auch; in der industriellen Landwirtschaft werden heute pro Kalorie erzeugter Nahrungsenergie 1,6 Kalorien aufgewendet in der traditionellen, nicht-mechanisierten Landwirtschaft wurden mindestens 10 Kalorien pro aufgewandter Kalorie erwirtschaftet ; bis die Lebensmittel auf unserem Tisch stehen, kommen für Transport, Verarbeitung, Verpackung, Verkauf, Aufbewahrung und Zubereitung noch einmal mehr als 6 Kalorien pro Kalorie Nahrungsenergie hinzu Da die Steigerung der Inputs mittlerweile keine Steigerung der Erträge mehr bringt, nimmt die Produktivität der Landwirtschaft immer langsamer zu; inzwischen liegt sie unter dem Bevölkerungszuwachs.

Seit schrumpften die Getreidevorräte, da der Verbrauch schneller wächst als die Produktion. In der Geschichte der Menschheit gab es drei Erosionsschübe: Letzteres geschieht insbesondere zugunsten der Rinderhaltung - sei es, dass der Regenwald zu Weideland wird, sei es, dass Soja als Futter angebaut wird.

In armen Ländern kommt hinzu, dass Hunger die Kleinbauern dazu treibt, auch eigentlich ungeeignete Flächen auf steilen Hängen zu beackern. Diese Bodenerosion kann mit modernen, bodenschonenden Bewirtschaftungsmethoden zwar auch in der konventionellen Landwirtschaft reduziert werden, aber nach wie vor gehen jährlich rund 10 Millionen Hektar landwirtschaftliche Böden verloren - das ist viel mehr, als neu gebildet werden kann.

Dazu kommt, dass viele landwirtschaftliche Böden immer weniger organische Bestandteile enthalten, die in einem gesunden Boden genau so viel Wasser und Nährstoffe enthalten wie die mineralischen Bestandteile - ihr Anteil geht zurück, weil organisches Material wie Mist als Dünger durch Kunstdünger ersetzt wird mehr: Die Verwendung von Kunstdüngern ist ein Eingriff in die globalen Stickstoff-, Phosphat- und Kaliumkreisläufe, deren Folgen niemand abschätzen kann.

Alleine die Tierhaltung verursacht 65 Prozent hiervon: Da bei der Massentierhaltung auch der Anfall von Gülle nicht mehr an Land gebunden ist, fällt diese zudem konzentriert in bestimmten Regionen an, wo die Böden die anfallenden Mengen längst nicht mehr aufnehmen können. Beim Phosphatkreislauf übertrifft der technische Beitrag die natürliche Menge inzwischen um das zehnfache.

Auf dem Festland begünstigt die Düngung solche Pflanzenarten, die mit den Nährstoffen gut zurechtkommen - auch auf den Äckern. Dadurch reduziert sich die Vielfalt unserer Nahrungsmittel - und die genetische Grundlage für weitere Züchtungen siehe den folgenden Abschnitt.

Besonders betroffen waren auch die Feuchtgebiete, die weltweit etwa zur Hälfte trockengelegt wurden. Die heutigen Everglades in Florida etwa sind nur noch ein Rest der einstigen Feuchtgebiete, die vor allem für den Zuckerrohranbau trockengelegt wurden.

Wälder wurden auch in Weideland umgewandelt - die grünen Weiden Irlands oder Neuseelands waren einst Waldland. Aber auch die Landwirtschaft selber leidet unter einem Verlust an biologischer Vielfalt: Mit der industriellen Landwirtschaft ging auch eine Konzentration auf einige wenige, besonders ertragreiche Nutzpflanzen einher.

Auch innerhalb dieser Arten geht die Vielfalt zurück: Anstelle der Vielfalt zahlreicher vieler tausender , jeweils an die besonderen lokalen Bedingungen angepassten Landrassen dominieren heute wenige Hochertragssorten die Felder, und damit geht nicht nur genetische Vielfalt verloren, sondern auch die jahrhundertealte Erfahrung mit ihrer Zucht und mit ihrem Anbau. Die Ernährung der Menschheit wird damit immer abhängiger von wenigen Hochertragssorten, die eingeschränkte genetische Vielfalt macht aber die ertragreichen Arten immer anfälliger gegen Krankheitserreger und gegen Umweltveränderungen wie den Klimawandel.

So konnte etwa die Kartoffelfäule im Jahr die irische Kartoffelernte nur deshalb so weitgehend vernichten, weil überwiegend eine einzige Sorte angebaut wurde, und suchen im Augenblick die Pflanzenzüchter und Agrarwissenschaftler fast schon verzweifelt nach einer Weizensorte, die gegen eine sich schnell ausbreitende, besonders aggressive Variante Ug99 des Getreiderostes resistent ist. Die industrielle Landwirtschaft fördert leichter maschinell zu bearbeitende Monokulturen.

Diese sind ein Paradies für Schädlinge, die dann wiederum mit chemischen Mitteln bekämpft werden:. Pflanzenschutzmittel wurden wegen ihrer Giftwirkung auf Pflanzenschädlinge eingesetzt, bald stellte sich heraus, dass sie auch auf andere Lebewesen wirkten. Alleine in Deutschland werden jedes Jahr über In Entwicklungsländern werden giftige Pflanzenschutzmittel, die in den USA oder Europa längst verboten sind, oft ohne Schutzkleidung und -masken versprüht, die Weltgesundheitsorganisation schätzte , dass jedes Jahr drei Millionen Menschen durch Pestizide vergiftet werden.

Pestizide führen zur Verarmung der Flora und Fauna im Boden; und Pestizidspuren finden sich immer wieder auch im Grundwasser und in Lebensmitteln. Pestizide können auch in geringen Konzentrationen Krebs auslösen und das Nervensystem beeinflussen; manche Pestizide wirken auch wie Hormone und können daher die Fruchtbarkeit und das Verhalten beeinflussen. Nach Schätzungen des amerikanischen Autors Lester R. Wer dieser Frage eine Antwort gibt, zieht in den meisten Fällen den Kürzeren.

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Wirkung komparativer Kostenvorteile

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